PAMINA kurz notiert: Noch zwei Konzerte beim Internationalen Orgelsommer in Karlsruhe

(05.08.16) Im Rahmen des Internationalen Orgelsommers in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe gibt es noch zwei Konzerte: Am kommenden Sonntag, den 7. August ist Roberto Marini aus Rom mit Werken von Max Reger zu Gast, außerdem ist Bachs "Fantasie und Fuge a-moll" in einer Orgelbearbeitung von Reger zu hören.
Das Abschlusskonzert am Sonntag, den 14. August bestreitet Kare Nordstoga aus Oslo. Es spielt Werke von Bach, Reger, Brahms und Arild Sandvold.
Anlässlich des 100. Todestages von Max Reger gibt es in diesem Jahr einen Reger-Schwerpunkt.
Die Konzerte beginnen jeweils um 20.30 Uhr. Davor, um 19.30 Uhr, haben die Gäste die Gelegenheit, die Organisten beim Künstlergespräch "Auf dem blauen Sofa" näher kennen zu lernen.


PAMINA kurz notiert: Internationale Kammermusik in Baden-Baden und Gengenbach

(03.08.16/ red.) Die Internationale Kammermusikakademie in Gengenbach macht es sich zur Aufgabe, junge Musiker in der Kunst des intimen Ensemble-Spiels - als eine der schönsten Formen musikalischer Kommunikation - in Meisterkursen auszubilden.
Die Akademie geht zurück eine Initiative des Pianisten und Klavierprofessors Felix Gottlieb; zu den Dozenten gehören der Geiger Albrecht Breuninger oder der Cellist Peter Bruns. Insgesamt nehmen derzeit 22 junge Talente an den Kursen teil, im Laufe dieser Akademie gibt es zwei Konzerte: das Teilnehmerkonzert am Freitag, 5. August um 16 Uhr im Kurhaus Baden-Baden und ein Galakonzert am Sonntag, den 7. August um 18 Uhr in der Stadthalle in Gengenbach.
Die jungen Künstler stammen aus zwölf Nationen, u.a. aus Deutschland, China, Russland, Schweiz, Kroatien, Frankreich, aber auch aus Südkorea oder Australien. Der Eintritt ist frei.
(Foto: PR)


PAMINA kurz notiert: Ettlinger Klavierwettbewerb startet am kommenden Wochenende

(01.08.16/ red.) Beim Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Ettlingen nahm so manche große Pianisten-Laufbahn ihren Anfang: Lang Lang gewann hier ebenso wie Lise de la Salle oder Boris Giltburg. Weltweit ist es größte Wettbewerb seiner Art, und in diesem Jahr geht er zum 15. Mal - vom 6. bis 14. August - über die Bühne.
Mehr als dreihundert Kandidaten aus 55 Ländern habe ihre Bewerbungen eingereicht; 103 Pianistinnen und Pianisten wurden ausgewählt und dürfen sich demnächst einer internationalen Jury stellen. Die täglichen Wertungsspiele im Asamsaal des Schlosses (ab Samstag, 6. August, 9.30 Uhr) sind öffentlich und erreichen ihren Höhepunkt mit dem Preisträgerkonzert am Sonntag, 14. August (11.30 Uhr) in der Stadthalle Ettlingen. Weitere Informationen unter www.pianocompetition.org


Bericht
Gestiegene Besucherzahlen

Von Christine Gehringer
(23.07.16) Zum Abschluss der Spielzeit am Badischen Staatstheater zogen Generalintendant Peter Spuhler und seine Spartenleiter gestern eine positive Bilanz. Die Besucherzahlen sind in der vergangenen Saison im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

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Kritik
Gelungener Auftakt des Orgelsommers

Von Christine Gehringer
(21.07.16) Die Organistin Kadri Ploompuu aus Tallinn eröffnete den Internationalen Orgelsommer an der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe - und sie brachte dabei unter anderem eindrucksvolle Werke aus ihrer estnischen Heimat mit.

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Kritik
Wagners "Ring" im Schnelldurchlauf

Von Christine Gehringer
(19.07.16) Der Auftakt kann sich hören und sehen lassen: Mit dem "Rheingold" schließt die Spielzeit am Badischen Staatstheater und beginnt zugleich der neue Karlsruher Ring. Gelungen ist die Darstellung von Regisseur David Hermann, der mit zahlreichen Überblendungen arbeitet.

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PAMINA kurz notiert: Internationaler Orgelsommer in Karlsruhe - Schwerpunkt "Reger zum 100. Todestag"

(12.07.16/ red.) Der Internationale Orgelsommer in Karlsruhe feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Bereits zum 20. Mal kommen Organisten aus aller Welt in die Fächerstadt. An fünf aufeinander folgenden Sonntagen (vom 17.07. bis 14.08.) zeigen sie ihr Können auf den beiden Instrumenten der Evangelischen Stadtkirche: der Rémy-Mahler-Orgel und der großen Steinmeyer-Orgel. Diese beiden Orgeln (mit barockem und romantischem Klangbild) ermöglichen ein äußerst vielfältiges Repertoire. Die Organisten stammen aus Tallinn, Mainz, Christchurch, Rom und Oslo.
Anlässlich des 100. Todestages von Max Reger gibt es in diesem Jahr eine Zusammenarbeit mit dem dem Max-Reger-Institut: An jedem Konzertabend ist mindestens ein Reger-Werk zu hören.
Die Konzerte beginnen jeweils um 20.30 Uhr. Davor, um 19.30 Uhr, haben die Gäste die Gelegenheit, die Organisten beim Künstlergespräch "Auf dem blauen Sofa" näher kennen zu lernen.
Eröffnet wird der Orgelsommer am 17.07. von Kadri Ploompuu aus Estland; die Organistin beginnt ihr Programm mit „Annum per annum“, einer Komposition ihres Landsmannes Arvo Pärt, und sie beendet es mit Max Regers Fantasie über den Choral „Freu sich sehr, o meine Seele“. Dazwischen sind Kompositionen von Sven-Erik Tüür (ebenfalls aus Estland), Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen zu hören.
Kadri Ploompuu wurde in Tallinn geboren und erhielt auch dort ihre Orgelausbildung. Seit 1990 ist sie als Organistin an der historischen Ladegast-Sauer-Orgel des Tallinner Doms tätig, seit 2013 als Musikdirektorin.
Die Karten für den Orgelsommer kosten 10 € (ermäßigt 8 €) und sind bei bei Musikhaus Schlaile Karlsruhe, der Touristinformation Karlsruhe und im Online-Ticketshop des Kantorats www.tickets-stadtkirche.de erhältlich.
Weitere Informationen unter www.musikanderstadtkirchekarlsruhe.de


Kritik
Hexenritt mit Ligeti

Von Christine Gehringer
(29.06.16) Otfried Preußlers "Kleine Hexe" und dazu Musik von Ligeti als Kinderproduktion - gewagt, aber im Grunde passend. Dieses Stück war nun (unter anderem mit dem Klenke Quartett) im Festspielhaus Baden-Baden zu erleben. Nur leider ging das Konzept nicht ganz auf.

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Kritik
Die Stimme macht das Drama

Von Christine Gehringer
(28.06.16) Vor kurzem war die junge Mezzosopranistin Dilara Bastar in Francis Poulencs Monodrama "La Voix Humaine" am Badischen Staatstheater zu erleben - und hinterließ einen glänzenden Eindruck.


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PAMINA kurz notiert: Konzertreise mit der Philharmonie Baden-Baden

(26.06.16/ red.) Musikbegeisterte Kulturfreunde haben im Spätsommer (28. –30. September 2016) erstmals die Möglichkeit, gemeinsam mit der Philharmonie Baden-Baden auf eine exklusive Konzertreise zu gehen. Auf dem Programm steht der Besuch einer Operngala mit Weltstar Diana Damrau und dem Bariton Nicolas Testé beim „Festival der Nationen“ in Bad Wörishofen, daneben ein Galakonzert im KKL Luzern. Solisten sind die Klarinettistin Sharon Kam und der Trompeter Philip Cobb. Umrahmt werden die Galakonzerte mit einem touristischen Programm: beispielsweise einer Panoramabootsfahrt auf dem Vierwaldstättersee oder einem Besuch im Musikinstrumentenmuseum in Basel. Ansprechpartnerin ist Katrin Quirin, Prinz-Weimar-Str. 17, 76530 Baden-Baden, Telefon: 07221/7024871, e-mail: info@katrinquirin.de.


PAMINA kurz notiert: Internationale Händel-Akademie kann 2017 voraussichtlich stattfinden

(25.06.16/ red.) Die Sparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe gefährden den Fortbestand der Internationalen Händel-Akademie. Der Vorstand der Akademie, so hieß es nun in einer Pressemitteilung, bemühe sich seit Wochen, eine Lösung zu finden. Man sei nun zuversichtlich, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr zwar reduziert, jedoch ohne Substanzverlust stattfinden werde.
Dies könne unter anderem durch die großzügige Unterstützung der Händel-Gesellschaft ermöglicht werden, außerdem durch die interimistische künstlerische Leitung von Thomas Seedorf und Michael Fichtenholz. Sie lösen damit Michael Form ab, dessen Vertrag mit dem Abschluss der Akademie 2016 endete.
Thomas Seedorf ist Professor für Musikwissenschaft an der Karlsruher Musikhochschule und leitet seit 2009 die Symposien der Händel-Akademie. Michael Fichtenholz, künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele, hat sich bereits während seiner Ausbildung eingehend mit dem Komponisten befasst. Beide werden ihre neue Funktion neben ihren bisherigen Aufgaben ehrenamtlich ausüben. Auch vom Land Baden-Württemberg gebe es Signale, diesen Weg positiv zu begleiten, teilte die Akademie mit.
Für den langfristigen Erhalt sei jedoch die Unterstützung der Stadt Karlsruhe unbedingt notwendig.

Die Internationale Händel-Akademie wurde 1986 gegründet und ergänzt die Karlsruher Händel-Festspiele mit einem vielfältigen Angebot in historischer Aufführungspraxis und mit wissenschaftlichen Symposien. Als eine ständige Forschungs- und Fortbildungsstätte hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, namhafte Künstler und Wissenschaftler zusammen zu führen. Dieses Angebot ist einzigartig in Deutschland.
Musikwissenschaftler wie Silke Leopold, Musiker wie die Sopranistin Barbara Schlick, die Gambistin Hille Perl oder Jos van Immerseel haben ihr Wissen bereits in die Akademie eingebracht.
Unter der Leitung der Schweizer Cembalistin Christine Daxelhofer (2000-2013) wurde das Programm erheblich erweitert, da "Basis"-Angebote in historischer Aufführungspraxis inzwischen zum Alltag an vielen Hochschulen gehören.
Neben themenbezogenen Vokal- und Instrumentalkursen gab es deshalb bisher regelmäßig eine Orchester-Akademie, dazu eine Opern- und eine Tanzwerkstatt. Zudem sind die Händel-Festspiele mit der Händel-Akademie eng verzahnt: Hier wurde unter anderem der Grundstein für die historische Aufführung der Oper "Radamisto" (2009) gelegt, die überregionale Aufmerksamkeit erregte. Die barocke Gestik dafür studierte die Regisseurin Sigrid T'Hooft im Rahmen der Händel-Akademie ein.
Die 32. Internationale Händel-Akademie findet vom 27. Februar bis 5. März 2017 in der Hochschule für Musik Karlsruhe in Schloss Gottesaue statt. Das Programm der Gesangs- und Instrumentalkurse sowie des Symposiums werden nach der Sommerpause bekanntgegeben.
(Foto: Jacqueline Krause-Burberg; "Radamisto", Händelfestpiele 2009)


Bericht
Auf der Suche nach dem Besonderen

Von Christine Gehringer
(23.06.16) Künstlerpersönlichkeiten, Raritäten und ein besonderer Stellenwert von zeitgenössischer Musik: Das kennzeichnet die Konzertprogramme der Badischen Staatskapelle unter ihrem GMD Justin Brown - auch in der kommenden Saison.


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Kritik
Charme, Humor und kühne Schönheit

Von Christine Gehringer
(16.06.16) Vor kurzem begeisterten Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle Dresden im Festspielhaus Baden-Baden. Auf dem Programm unter anderem: die Mozart-Variationen von Max Reger; der Pianist Yefim Bronfman spielte einen wundervollen Beethoven.

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Kritik
Tragödie auf drei Etagen

Von Christine Gehringer
(11.06.16) Derzeit ist am Badischen Staatstheater Karlsruhe Bellinis selten aufgeführte Oper "I Capuleti e i Montecchi" zu sehen. Vor allem begeistert der wunderbare Belcanto-Gesang der Ensemble-Mitglieder; die Inszenierung von Tilman Hecker ist schlüssig, aber sehr eigenwillig. Morgen ist B-Premiere.

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Kritik
Gute Idee, problematische Umsetzung

Von Christine Gehringer
(10.06.16) "Welt der Kunst" heißt ein neues Projekt an der Musikhochschule Karlsruhe, das künftig Musik und bildende Kunst miteinander verbinden soll. Den Anfang machte ein Abend über die russische Künstlervereinigung "Mir Iskusstwa". Ergebnis: Ein spannender Ansatz, das Konzept war aber leider nicht ausgereift.

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Kritik
Spritzige Ariadne

Von Christine Gehringer
(10.06.16) Ein lebendiges Stück über den Ariadne-Mythos schuf die junge Regisseurin Daniela Kerck: Eine Master-Arbeit im Rahmen des Studiengangs "MusikTheaterRegie" an der Musikhochschule Karlsruhe.


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Kritik
Fulminanter Saison-Abschluss

Von Christine Gehringer
(06.06.16) Zum zweiten Mal begeisterte "Spark", die klassische Band, das Publikum im ausverkauften Kammermusiksaal des Bruchsaler Schlosses. Ein rasanter Kehraus zum Ende der Saison.


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Kritik
Jede Note zelebriert

Von Christine Gehringer
(20.05.16) Eine Rarität war vor kurzem im Festspielhaus Baden-Baden zu hören: Ein Frühwerk Mendelssohns, brillant interpretiert von Isabelle Faust und Kristian Bezuidenhout. Am Pult des Gewandhausorchesters stand John Eliot Gardiner.

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Kritik
Wenn Goldstaub auf den Totenkopf rieselt

Von Christine Gehringer
(18.05.16) Rundum gelungen ist die Produktion von Arrigos Boitos "Mefistofele", die derzeit bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden zu sehen ist. Regisseur Philipp Himmelmann verlegt die Oper ins Showbusiness.

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Kritik
Frühlingsgefühle mit Feinschliff

Von Christine Gehringer
(16.05.16) Regelmäßig tangiert das Schwarzwald Musikfestival die Region mit Konzerten im Ettlinger Schloss: Diesmal war das Vokalensemble Amarcord aus Leipzig zu Gast - mit einer wunderbaren Mischung aus Komik und hoher Vokalkunst.

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Bericht
Vom Teufelspakt zur Freiheit

Von Christine Gehringer
(04.05.16) Mit Arrigo Boitos selten gespielter Oper "Mefistofele" starten am 13. Mai die Pfingstfestspiele in Baden-Baden. Im Festspielhaus gaben Regisseur Philipp Himmelmann und Sopranistin Alex Penda in einem Pressegespräch Einblicke in ihre Arbeit.

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Kritik
Reger unter der Lupe

Von Christine Gehringer
(04.05.16) Die Konzerte zum Reger-Jahr durchziehen zur Zeit das Karlsruher Musikleben wie ein roter Faden. Einen Reger-Abend ("Wie vor hundert Jahren") gab es an der Musikhochschule, und mit Regers Liedern setzte sich der Bariton Raimonds Spogis auseinander.


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Kritik
Reizvolle "Appetithäppchen"

Von Christine Gehringer
(28.04.16) Im Rahmen des Festivals "Apropos ... Eesti" gab ein Konzert an der Musikhochschule Karlsruhe einen Einblick in die estnische Musik: Ansprechende Werke, die zeigen, dass es dort noch anderes gibt als Arvo Pärt.


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Kritik
Perfektes Zusammenspiel

Von Christine Gehringer
(25.04.16) Das Gringolts Quartett beendete die diesjährige Saison der Ettlinger Schlosskonzerte und begeisterte mit blitzsauberem Spiel und hoher Ensemblekunst.

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PAMINA kurz notiert: Kunstministerin Bauer befürchtet schweren substanziellen Verlust für Karlsruhe

(20.04.16/ red.) Kunstministerin Theresia Bauer hat in einem Schreiben an die Stadträte in Karlsruhe appelliert, die geplanten Kürzungen im Kulturbereich zu überdenken. Dies teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in einer Pressemeldung mit. Zwar äußerte Theresia Bauer grundsätzlich Verständnis für das Vorhaben der Stadt Karlsruhe, den Haushalt zu konsolidieren. Sie betonte jedoch, dass das Land die langjährigen Vereinbarungen zu einer jeweils hälftigen Finanzierung beim Badischen Staatstheater und dem ZKM nicht verändern könne und werde. Aus diesem Grund bedeuten „Kürzungen der Stadt automatisch Kürzungen beim Landesanteil in gleicher Höhe. Dieser Grundsatz ist unverrückbar“, sagte Bauer.
In der Gesamtsumme ergäben die geplanten strukturellen und dauerhaften Kürzungen in Höhe von 3,6 Prozent beispielsweise beim Badischen Staatstheater eine Einsparsumme von rund 11 Mio. Euro bis 2022, beim ZKM 4,2 Mio. Euro.
„Eine solche Einsparsumme erschüttert das Badische Staatstheater in seinen Grundfesten und beschädigt es nachhaltig und schwer in seiner Leistungsfähigkeit“, so Bauer. So etwas könne ohne substanzielle Einschränkungen nicht verkraftet werden.

Außerdem wies die Ministerin darauf hin, dass die Stadt Karlsruhe enorm von den gemeinsam finanzierten Einrichtungen profitiere. Den geplanten Neubau eines Schauspielhauses und die Sanierung des Theaters bezeichnete Theresia Bauer nicht nur als notwendigen Schritt für das Theater und für sein Publikum, sondern auch als eine attraktive städtebauliche Weiterentwicklung für Karlsruhe. Neubau und Sanierung des Badischen Staatstheaters seien eine für die Stadt prägende und lohnende Investition für die kommenden 30 bis 50 Jahre.


Kritik
Mit Klarheit und Eleganz

Von Christine Gehringer
(20.04.16) Ein Duo wie aus einem Guss: Der ungarische Geiger Kristof Barati und die Pianistin Klara Würtz, ebenfalls aus Ungarn stammend, begeisterten bei den Bruchsaler Schlosskonzerten unter anderem mit Beethovens Kreutzer-Sonate.

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PAMINA kurz notiert: Staatstheater stellt neuen Spielplan vor/ Haus von Sparmaßnahmen bedroht

(20.04.16/ red.) Mit dem Motto "Wahn und Wirklichkeit" ist die Spielzeit 2016/17am Badischen Staatstheater überschrieben, die Generalintendant Peter Spuhler gestern gemeinsam mit seinen Spartenleitern vorstellte.
Dieses Thema bezieht sich vor allem auch auf die Opern Richard Wagners - ein Schwerpunkt in der kommenden Saison. Der neue "Ring" mit vier verschiedenen internationalen Regisseuren wird bereits gegen Ende der laufenden Spielzeit mit "Rheingold" eingeläutet, es folgen "Die Walküre" (11.12.) und "Siegfried" (10.06.). Daneben gibt es erstmals in der Intendanz von Peter Spuhler auch eine Uraufführung - "Wahnfried" (28.01.) - die vom Badischen Staatstheater in Auftrag gegeben wurde. Der Komponist Avner Dorman und der Librettist Lutz Hübner erzählen darin die Familiengeschichte des Wagner-Clans nach dem Tode Richard Wagners. Mit Donizettis "L' elisir d' amore" (15.10.), Francesco Cileas "Adriana Lecouvreur" (01.04.) und Mozarts "La clemenza di Tito" (08.07.) sollen die Belcanto- und Mozart-Opern ein starkes Gewicht im kommenden Spielplan erhalten. Wiederaufgenommen wird zudem das Musical "My Fair Lady" (25.09.); wegen der großen Nachfrage sind die Karten bereits jetzt im Verkauf erhältlich. Hauptproduktion der kommenden Händel-Festspiele ist die Oper "Semele".
Das Staatsballett eröffnet seine Saison mit der preisgekrönten Produktion "La Sylphide" (19.11.) von Peter Schaufuss nach August Bournonville. Damit werde die Klassikerrreihe vervollständigt, so Ballettdirektorin Birgit Keil. Die Uraufführung des Balletts "Rusalka" (29.04.) ist außerdem Teil des „Karlsruher Wegs“, der den Akzent auf die Nachwuchsförderung legt.
Das junge Staatstheater zeigt neben "Karlsson vom Dach" den ersten extra für Jugendliche erarbeiteten Klassiker "Romeo und Julia". Im märchenhaften Weihnachtsstück vermischen sich "Wahn und Wirklichkeit" in "Schneeweißchen und Rosenrot".

Sorgen macht man sich am Staatstheater indessen aufgrund der angekündigten Sparpläne der Stadt Karlsruhe: Ab 2017 sind Kürzungen der Zuschüsse um zwei Prozent (das entspricht mehr als 450 000 Euro) vorgesehen.

Nach zwei Jahren werden außerdem die Kartenpreise leicht erhöht, gibt das Staatstheater bekannt. Die Anhebungen liegen pro Karte zwischen 0,50 und 2 Euro. Dafür entfällt ab der kommenden Spielzeit die Webgebühr für Ticketkäufe im Internet. Ab dem 11.07. beginnt der Vorverkauf für die Monate September und Oktober 2016 und am 12.09. für alle bereits terminierten Vorstellungen bis zum Ende der Spielzeit 2016/17.




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Hörbücher zur klassischen Musik von Christine Gehringer



Unter folgenden Links finden Sie eine Auswahl an Hörbeiträgen zum kostenlosen Download:


Portraits/Berichte

Pierre Boulez erhält Giga-Hertz-Preis 2011

Das Vokalensemble Singer Pur - bereits mehrmals zu Gast im Schloss Bruchsal

Die Pianistin Ragna Schirmer

Spark - Die klassische Band

Das Alliage Quintett

Das Gambenconsort Les Escapades

Der Physiker Dieter Köhnlein - Dirigent des Orchesters des KIT (Universität Karlsruhe)

Anne Le Bozec - ehemalige Professorin für französisches Lied in Karlsruhe

Die neue Klais-Orgel an der Christuskirche Karlsruhe

Spatenstich zum neuen Hochschul-Campus

Landesausstellung "Musikkultur in Baden-Württemberg" (2010)

Kindertanzfest im Festspielhaus Baden-Baden (2010)

Kirchenmusik für Kinder: Haydns Schöpfung (2009, St. Stephan Karlsruhe)

Eindrücke vom SWR- Jugendprojekt "Der Schrei" (2009)

Klingende Residenz - jährliche Sommerkonzerte mit dem Vocalensemble Rastatt (Vorbericht 2009)

"Music to go" - Karlsruher City als alljährlicher Freiluftkonzertsaal (Eindrücke von 2009)

Kindermusikfest im Festspielhaus

Mannheimer Violinduo ("The Twiolins") ruft "Crossover Composition Award" ins Leben (2009)

Das Seniorenorchester Karlsruhe

Carl-Flesch-Akademie - Sommerkurse für Streicher in Baden-Baden (Eindrücke von 2008)

Vocalensemble Rastatt:
Interview mit Holger Speck zur CD-Produktion "Israel in Egypt"

Sparda PreCollege - Vorstudium für den hochbegabten Künstlernachwuchs an der Musikhochschule Karlsruhe

Schickling Stiftung - Musik und Malerei als Symbiose


CDs:

Wegkreuzungen: Christian-Markus Raiser spielt Bach und Zeitgenossen

Jos van Immerseel/ Anima Eterna Brugge (Poulenc)

Der Cellist Alexander Kaschin

PAMINA für Kinder: Troll Triller im Zauberwald

Der Komponist Alois Bröder

Tönendes Vermächtnis: Die alte Klais-Orgel der Christuskirche Karlsruhe

Das Quantz-Collegium

Latin Jazz mit Peter Lehel und Wolfgang Meyer

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