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30.08.08
Hommage à Willem Mengelberg
Internationales Musikfestival in Wissembourg (30. 08. bis 14. 09.) ist dem niederländischen Dirigenten gewidmet
Seit drei Jahren dient die protestan-
tische Kirche St. Jean in Wissembourg als Schauplatz für das „Festival International de Musique“, das alljährlich Interpreten der Klavier- und Kammermusik in den malerischen Ort an der Lauter lockt. In diesem Jahr ist das Festival dem Dirigenten Willem Mengelberg (1871-1951) gewidmet, unter dessen Lei-
tung das Amsterdamer Concertgebouw Orchestra zum Spitzen-Klangkörper heranreifte. (In der Kirche St. Jean ist zudem eine begleitende Ausstellung zu sehen.)
Willem Mengelberg galt als herausragender Interpret zeitgenössischer Werke, zu seinem Repertoire gehörte Strauss, Mahler (mit ihm war Mengelberg befreundet), Bartok und Stravinsky - aber auch Johann Sebastian Bach.
Dementsprechend vielfältig ist auch das Programm: Der Cellist Marc Coppey und der Pianist Peter Laul eröffnen das Musikfestival mit Sonaten von Beethoven (op. 5), Zoltan Kodaly und Richard Strauss, außerdem mit Robert Schumanns „Adagio und Allegro“ op. 70.
Das Konzert beginnt am Samstag, den 30. August, um 18 Uhr in der Kirche St. Jean in Wissembourg.
Am Sonntag, den 31. August ist
Peter Laul in einem Solo-Rezital mit Werken von Haydn (Klaviersonate g-moll, Hob. XVI, 44), Schubert (Sonate a-moll) und Mussorgsky („Bilder einer Ausstellung“) zu hören. Dieses Konzert beginnt ebenfalls um 18 Uhr in der Kirche St. Jean.
Am Montag, den 1. September spielt das Atrium Quartett (Russland) Werke von Alexander Borodin, Dmitri Schostakowitsch und Peter Tschaikowsky (20 Uhr, St. Jean). Das Konzert am Dienstag, den 2. September bestreitet der Pianist Nicolas Stavy mit „Vier Balladen“ op. 10 von Johannes Brahms und Werken von Frédéric Chopin (20 Uhr).
An den vier darauffolgenden Abenden ist das Ebène Quartett (Frankreich) zu hören (jeweils um 20 Uhr, am Samstag, den 6. September bereits um 18 Uhr) – unter anderem mit Werken von Bartok, Strauss, Débussy, César Franck und Gabriel Fauré. Das Quartett spielt in erweiterter Besetzung: Mit dem Altus Arnaud Thorette, dem Geiger Pierre Fouchenneret, dem Klarinettisten Romain Guyot und den Pianisten Nicolas Stavy, Finghin Collins, Julien Gernay und Akiko Yamamoto. Vier dieser Musiker sind am Sonntag, den 7. September nochmals zu hören; mit Débussys Sonate für Cello und Klavier d-moll und mit dem a-moll-Klarinettentrio von Johannes Brahms, sowie mit Messiaens „Quartett für das Ende der Zeit“. Das Konzert beginnt um 18 Uhr.
Am Montag, den 8. September ist die Marktkirche Bad Bergzabern schließlich Schauplatz des Festivals: Hier spielt der Cellist Marc Coppey gemeinsam mit dem Organisten und Festival-Leiter Hubert Wendel. Auf dem Programm stehen Werke von Kodaly, Francois Couperin, Bach und Franck; Beginn ist 20 Uhr.
Des Weiteren sind bis zum 14. September unter anderem das Terpsycordes Quartett (Schweiz) und das Magellan Klaviertrio (Frankreich) zu hören.
(Weitere Informationen unter: www.wissembourg-festival.com)
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