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Philharmonie Baden-Baden lädt zum "Rendezvous Classique"

(red.) Die Philharmonie Baden-Baden lädt am kommenden Wochenende zu den Eröffnungskonzerten der neuen Veranstaltungsreihe „Rendezvous Classique“ am Freitag, den 26. Mai und am Samstag,den 27. Mai, jeweils um 20.15 Uhr im Musikpavillon am Kurhaus (bei ungünstiger Witterung im Weinbrennersaal). In den beiden etwa einstündigen Konzerten präsentieren Dirigentin Judith Kubitz und die Philharmonie Musikrepertoire aus zwei Jahrhunderten. Nach typisch Baden-Badener Rezeptur sind am Freitagabend neben Klängen von Piotr Iljitsch Tschaikowski auch aktuelle Kompositionen des 26-jährigen Baden-Badener Komponisten Fabian Joosten zu hören. Mit dabei sind ausgewählte Orchesterstücke der spanischen Zarzuela, eine Prise Wienerisches, am Samstag dann Jacques Offenbachs französischer Ésprit sowie Stücke von Kurt Weill und Irving Berlin. Angebote des Kurhausrestaurants runden den sinfonischen Sommerabend ab. Der Eintritt ist frei.

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Theater Baden-Baden stellt Spielplan für 2017/18 vor

(red.) Die Spielzeit am Theater Baden-Baden 2017/2018 steht unter dem Motto „Wer ist wir?“, und sie widmet sich der Identität von Gruppen. Erinnerungen an historische Momente, wie beispielsweise die Russische Revolution von 1917, dazu die Neuformierung Europas nach dem Ersten Weltkrieg oder die 1968er-Bewegung – all das führt zu Fragen nach der gemeinschaftlichen Identität, wie sie heute von verschiedenen Gruppen proklamiert wird. Das gesellschaftliche und politische „Wir“ ist ebenso ein Schwerpunktthema wie die ganz persönliche und individuelle Suche nach Zugehörigkeit.
Drei Musiktheater-Produktionen zeigt das Theater Baden-Baden in der kommenden Saison. Wiederaufgenommen wird das Musical „Anatevka“, Premiere hat am 21.10. ebenfalls ein Musical: „Fast normal“ (Next to normal) von Brian Yorkey und Tom Kitt beschreibt das Leben einer Mutter mit einer bipolaren Störung.
Mozarts „La Finta Giardiniera“ - eine Koproduktion mit den Osterfestspielen – ist eine eher komödiantische Wir-Suche.
Im Bereich des Sprechtheaters stehen Produktionen wie Goethes „Faust“ (Teile I und II) Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“, Gorkijs Vorrevolutions-Drama „Kinder der Sonne“ oder die Einwanderergeschichte der Lehman Brothers auf dem Spielplan. Außerdem soll das Jugendtheater stärker profiliert werden. (Weitere Informationen unter www.theater.baden-baden.de)

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Student des Instituts für Musikjournalismus gewinnt LFK-Medienpreis

(red.) Nick Sternitzke, Student am Institut für Musikjournalismus der Karlsruher Musikhochschule, hat beim diesjährigen Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation (LKF) einen von zwei Preisen in der Kategorie „Nichtkommerzielle Veranstalter, Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen“ gewonnen. Dies teilte die Karlsruher Musikhochschule mit.
Im Bereich Hörfunk erhielt er die begehrte Auszeichnung mit seinem Beitrag „Meisterstück eines Wahnsinnigen – Beethovens erstes Rasumowski-Quartett“. Die Preise wurden am Montag im Rahmen einer festlichen Gala im Apollo-Theater im SI-Centrum in Stuttgart verliehen. Beim diesjährigen LFK Medienpreis wurden in jeweils fünf Kategorien Radio- und Fernseh-Beiträge prämiert, die sich neben ihrer journalistischen Qualität auch durch eine besondere Kreativität sowie eine zielgruppengerechte Ansprache hervortun. Der LFK-Medienpreis gilt als die wichtigste baden-württembergische Auszeichnung für den privaten Rundfunk. Der Preis wurde in diesem Jahr bereits zum 26. Mal verliehen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

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Konzerte mit dem Quantz-Collegium in Schloss Favorite

Am kommenden Freitag, den 19. Mail, startet das Quantz-Collegium in seine neue Saison: Das Ensemble ist nach dem Flötenlehrer Friedrichs des Großen – Johann Joachim Quantz – benannt; es spielt traditionell in historischen Kostümen und im barocken Ambiente des Lustschlosses Favorite bei Rastatt.
Dabei tritt das Quantz-Collegium in wechselnden Besetzungen auf. Entsprechend seines Namensgebers legt es jedoch den Schwerpunkt auf die Flötenmusik des 18. Jahrhunderts. Ziel des Ensembles ist es, sich dem eher unbekannten Repertoire zu widmen.
Das Konzert am 19., 20. und 21. Mail hat das Motto „Bella Italia“: Auf dem Programm stehen Werke von Francesco Geminiani, Fortunato Chelleri und Baldassare Galuppi. Beginn ist 20 Uhr (das Konzert am Sonntag beginnt bereits um 19 Uhr). (Weitere Informationen unter www.festliche-serenaden.de)

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Seltenes Werk: Reutters Oper "Die Brücke von San Luis Rey" an der Musikhochschule

(red.) Das Institut für Musiktheater an der Musikhochschule Karlsruhe bringt „Die Brücke von San Luis Rey“ von Hermann Reutter (1900-1985) auf die Bühne: Premiere ist am 27. April um 19.30 Uhr im Wolfgang-Rihm-Forum, weitere Aufführungen gibt es am 29. April sowie am 2. und 4. Mai.
Ende der 1920er Jahre entstand die so genannte „Funk-Oper“ – eine Oper, die nicht für die Bühne, sondern für die Ausstrahlung im Hörfunk konzipiert war. Zu den frühen Werken gehörte unter anderem „Der Lindberghflug“ (1930) von Bertolt Brecht, Kurt Weill und Paul Hindemith. Nach dem zweiten Weltkrieg genoss die Funkoper eine gewisse Popularität. Beliebte Werke waren „Die Flut“ von Boris Blacher (1946), Hans Werner Henzes Kafka-Adaption „Ein Landarzt“ (1951) oder eben Hermann Reutters „Die Brücke von San Luis Rey“ (1954).
Reutters Oper wurde kurz darauf auch auf der Bühne verwirklicht. Der Kritiker der „Zeit“ lobte damals die Musik für ihre „melodische Eindringlichkeit, die den Bericht zum Bildnis, die Handlung zur Vision erhöht.“
Um „Die Brücke von San Luis Rey“ in unserer Zeit überzeugend auf die Bühne zu bringen, ersetzt Regisseurin Andrea Raabe den Chronisten (eine Sprechrolle) durch eine Journalistin, die den weltlichen Gegenpart zum Franziskanermönch Juniper bildet. Sie stellt aus heutiger Sicht Fragen nach Schicksal oder Fügung und recherchiert die Lebensgeschichten der fünf Opfer.

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Toccarion Baden-Baden: Ferienprogramm mit Filmmusik

(red.) Das Toccarion im Festspielhaus Baden-Baden lädt im Rahmen des Ferienprogramms vom 18. bis 21. April zu einem Workshop über Filmmusik und geht dabei diesen Fragen nach: "Funktioniert ein Film überhaupt ohne Musik? Welche Wirkung hat Musik auf den Zuschauer?"
Neben Experimenten zum Thema Musik und Film warten im Ferienprogramm (jeweils 10 bis16 Uhr) auf die teilnehmenden Kinder auch Spiele im Park und an den Stationen. Ob nun eigene Filmmusik zu einem Stummfilm komponiert wird, ein Drehbuch geschrieben oder berühmte Filmszenen nachgespielt werden – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, das Ferienprogramm richtet sich an Kinder von sieben bis zehn Jahren. Anmeldung unter: Tel. 07221 / 30 13 101 oder im Internet unter www.toccarion.de.

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Schwarzwald Musikfestival: Vokalensemble Singer Pur gastiert in Ettlingen

An 17 Spielorten - von Bad Wildbad bis St. Blasien - wird das Schwarzwald Musikfestival (19. Mai bis 5. Juni) ausgetragen, und ein regelmäßiger Partner ist seit 17 Jahren die Stadt Ettlingen. Bei einem Pressegespräch im Hotel Erbprinz wurde das Festival-Programm jetzt vorgestellt.
„Als Portalgemeinde – als Tor zum Schwarzwald - überlegen wir uns natürlich, wie wir die touristische Attraktivität stärker mit der Kultur verbinden können“, erklärt Kulturamtsleiter Robert Determann. Die malerische Stadt am Rande des Albtals hat mit den Sälen ihres Schlosses überdies hervorragende Räumlichkeiten zu bieten: Vor allem für Vokalmusik sei die Akustik bestens geeignet, sagt Mark Mast, der künstlerische Leiter des Schwarzwald Musikfestivals. Seit einigen Jahren konzentriere man sich deshalb auf den Auftritt hochkarätiger Vokal-Ensembles in Ettlingen; dies sei ein Alleinstellungsmerkmal des Festivals innerhalb der Ettlinger Kultur. In diesem Jahr gastiert dort das Ensemble Singer Pur, das in unterschiedlichsten Stilrichtungen zu Hause ist und gerne auch den bekannten Volksliedern ein neues Gewand verpasst. Singer Pur sind am 26. Mai um 20 Uhr im Rittersaal des Ettlinger Schlosses zu erleben.
Insgesamt bietet das Schwarzwald Musikfestival eine Mischung aus Klassik, Jazz und Weltmusik, und die Spielstätten sind dabei so vielfältig wie die Programme: In Kirchen, Schwarzwaldhöfen und auf Firmengeländen treten die Künstler auf. Eröffnet wird das Festival am 19. Mai um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Freudenstadt und am 21. Mai um 19.30 Uhr in Bad Wildbad (Trinkhalle). Auf dem Programm steht eine Uraufführung von Enjott Schneider zum Reformationsjubiläum: „... da ist Freiheit“. Der Pianist Alexej Gorlatch spielt außerdem Chopins f-moll-KlavierKonzert. Es musiziert unter anderem die Philharmonie Baden-Baden; die Leitung hat Mark Mast. (Weitere Informationen unter www.schwarzwald-musikfestival.de)

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Neue "Adler Büttner Stiftung" unterstützt Karlsruher Musikhochschule - heute erstes Konzert

(red.) Jedes Jahr fördert der "Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb“ junge Pianistinnen und Pianisten der Musikhochschule Karlsruhe: Dies ist eine private Initiative des Karlsruher Rechtsanwalts Hermann Büttner, und neben der Ausrichtung dieses Wettbewerbs sind es Stipendien und Sonderpreise, die jungen Pianistinnen und Pianisten ihren Weg ins Berufsleben erleichtern.
Um diese Unterstützung nachhaltig zu sichern, haben Hermann Büttner und seine Ehefrau Edith Adler-Büttner jetzt die „Adler Büttner Stiftung“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Förderung der musikalischen Ausbildung sowie die Berufsvorbereitung von Studierenden und Vorschülern der Musikhochschule Karlsruhe. Dies soll durch Wettbewerbe und Fortbildungsveranstaltungen, aber auch durch die besondere Unterstützung ausgewählter Projekte der Hochschule geschehen.
Das erste Projekt der Stiftung ist der Start einer neuen Konzertreihe an der Musikhochschule - der „Gottesauer Schlosskonzerte“, die am heutigen Samstag, den 25. Februar beginnen. Das Programm umfasst sowohl reine Klaviermusik als auch Kammermusik mit Klavier von Joseph Haydn, Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms. Zu den Interpreten gehören neben Preisträgern des "Dr. Hermann Büttner-Klavierwettbewerbs" auch Prof. Wolfgang Meyer (Klarinette), Prof. Martin Ostertag (Violoncello) und Prof. Fany Solter (Klavier). Beginn ist 19.30 Uhr im Velte-Saal der Musikhochschule Karlsruhe.

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Toccarion Baden-Baden: Workshop "Vorhang auf!"

(red.) Zum Workshop unter dem Motto "Vorhang auf" lädt am Samstag, den 4. Februrar ab 10 Uhr das Toccarion im Festspielhaus Baden-Baden. Dabei geht es um Themen wie beispielsweise: Was ist der Unterschied zwischen Oper und Musical? Und was verbindet beides? Wie fühlt es sich an, gleichzeitig als Musiker und Schauspieler auf der Bühne zu stehen? Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind dazu eingeladen, gemeinsam eine eine Musiktheaterszene zu entwickeln und zu proben, die am Ende aufgeführt wird. Außerdem gibt es szenische Spiele zu verschiedenen Emotionen und Charakteren. Für diesen Workshop sind Lesekenntnisse erforderlich
Die Teilnahme am Workshop kostet 10 Euro. Anmeldung unter: Tel. 07221 / 30 13 101 oder im Internet unter www.toccarion.de.

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Preis der Europäischen Kirchenmusik für Wolfgang Rihm

(red.) Der Karlsruher Komponist Wolfgang Rihm erhält in diesem Jahr den Preis der Europäischen Kirchenmusik. Dies teilte die Stadt Schwäbisch Gmünd in einer Presseerklärung mit. Mit dem Preis werden jährlich hochrangige Interpreten und Komponisten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Geistlichen Musik geehrt. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und der bedeutendste Kulturpreis, den die Stadt Schwäbisch Gmünd zu vergeben hat.
Wolfgang Rihm erhält die Auszeichnung "für seine großen Verdienste um die Komposition und Lehre zeitgenössischer Musik sowie für sein besonderes Schaffen im Horizont Geistlicher Musik", heißt es in der Begründung. Er verbinde Wort und Ton zu einer überzeugenden Einheit, die stets den Menschen im Blick habe, wesentliche Fragen reflektiere und emotional ergreife.
Geistliche Musik stand jedoch zunächst nicht im Zentrum seines Schaffens, denn eigentlich hatte Wolfgang Rihm mit Vollendung seiner Passionsmusik „Deus Passus“ (2000) sein „Mönchsgewand wieder ablegen wollen“, wird der Komponist zitiert. Doch umfasst sein Oeuvre inzwischen eine Vielzahl geistlicher Werke. Die jüngst fertig gestellten „Requiem-Strophen“ für Soli, Chor und Orchester werden im März in München uraufgeführt.
Wolfgang Rihm zählt zu den wichtigsten Komponisten der Gegenwart. Die Werke des Stockhausen-Schülers fehlen heutzutage auf keinem Spielplan; aktuelles Beispiel hierfür ist die Auftragskomposition zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg.
Wolfgang Rihm erhält die Auszeichnung im Rahmen des "Festivals Europäische Kirchenmusik" am 15. Juli im Heilig-Kreuz-Münster Schwäbisch Gmünd. Bisherige Preisträger sind unter anderem Sofia Gubaidulina, Arvo Pärt, Dieter Schnebel, Helmuth Rilling, Frieder Bernius, Marcus Creed, Peter Schreier und der Thomanerchor Leipzig.