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Händel-Festspiele: Staatstheater zieht positive Bilanz

(red.) Zwei Wochen stand Karlsruhe im Mittelpunkt barocker Musik: Zum Abschluss 40. Karlsruher Händel-Festspiele zieht das Badische Staatstheater eine positive Bilanz. Musiker aus mehr als 20 Nationen, vier Orchester, dazu zahlreiche renommierte Gäste unterhielten in 24 Veranstaltungen über 13.000 Barock-Fans aus aller Welt. Das entsprach einer Auslastung der Veranstaltungen von 89 Prozent, teilte das Haus mit. Hinzu kommen rund 1000 Besucher des eintrittsfreien Rahmenprogramms, sodass insgesamt 14.000 Gäste die Festspiele und die Veranstaltungen der Internationalen Händel-Akademie besuchten.
Im Mittelpunkt der Händel-Festspiele 2018 steht die Neuinszenierung der Oper „Alcina“, außerdem dürfen sich die Zuschauer auf die Rückkehr der Erfolgsinszenierung „Semele“ freuen. Unter der Leitung von Andreas Spering sind in „Alcina“ die Barock-Sänger Layla Claire, David Hansen, Claudia Boyle, Benedetta Mazzucato und Alexey Neklyudov zu erleben. Außerdem kommen erneut die weltweit gefeierten Sänger Valer Sabadus, Franco Fagioli, dazu Rebecca Bottone, Andreas Wolf und der Dirigent Rinaldo Alessandrini nach Karlsruhe. Der Ticketverkauf läuft ab sofort.

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Neue "Adler Büttner Stiftung" unterstützt Karlsruher Musikhochschule - heute erstes Konzert

(red.) Jedes Jahr fördert der "Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb“ junge Pianistinnen und Pianisten der Musikhochschule Karlsruhe: Dies ist eine private Initiative des Karlsruher Rechtsanwalts Hermann Büttner, und neben der Ausrichtung dieses Wettbewerbs sind es Stipendien und Sonderpreise, die jungen Pianistinnen und Pianisten ihren Weg ins Berufsleben erleichtern.
Um diese Unterstützung nachhaltig zu sichern, haben Hermann Büttner und seine Ehefrau Edith Adler-Büttner jetzt die „Adler Büttner Stiftung“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Förderung der musikalischen Ausbildung sowie die Berufsvorbereitung von Studierenden und Vorschülern der Musikhochschule Karlsruhe. Dies soll durch Wettbewerbe und Fortbildungsveranstaltungen, aber auch durch die besondere Unterstützung ausgewählter Projekte der Hochschule geschehen.
Das erste Projekt der Stiftung ist der Start einer neuen Konzertreihe an der Musikhochschule - der „Gottesauer Schlosskonzerte“, die am heutigen Samstag, den 25. Februar beginnen. Das Programm umfasst sowohl reine Klaviermusik als auch Kammermusik mit Klavier von Joseph Haydn, Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms. Zu den Interpreten gehören neben Preisträgern des "Dr. Hermann Büttner-Klavierwettbewerbs" auch Prof. Wolfgang Meyer (Klarinette), Prof. Martin Ostertag (Violoncello) und Prof. Fany Solter (Klavier). Beginn ist 19.30 Uhr im Velte-Saal der Musikhochschule Karlsruhe.

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Theatervorplatz heißt jetzt Hermann-Levi-Platz

Mit dem heutigen 1. Februar ändert sich die Adresse des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe: Nicht mehr Baumeisterstraße 11, sondern Hermann-Levi-Platz 1 lautet nun die Anschrift des Hauses. Offiziell wurde am vergangenen Wochenende der Theatervorplatz nach dem jüdischen Dirigenten Hermann Levi umbenannt.
Acht Jahre - seit 1864 - war Hermann Levi als gefeierter Hofkapellmeister in Karlsruhe tätig und setzte sich dabei für das Werk Richard Wagners ein. 1872 wurde er Hofkapellmeister am Königlichen Hof- und Nationaltheater in München. Ein bedeutender Höhepunkt seiner Laufbahn war das Dirigat der Uraufführung von Richard Wagners "Parsifal" 1882 in Bayreuth; er entsprach aber nie Wagners Forderung, sich taufen zu lassen. Der Erfolg von Wagners Werken auch nach dessen Tod ist ohne Hermann Levi jedoch nicht denkbar. Levi litt allerdings zunehmend unter den antisemitischen Anfeindungen durch den Wagner-Clan.
Mit der Umbenennung erinnert das Staatstheater an den heute fast vergessenen Künstler; außerdem ehrt das Haus den Musiker und Komponisten mit einer Ausstellung im Foyer. Spenden, die im Rahmen der Ausstellung gesammelt werden, gehen zu Gunsten des Wiederaufbaus des Levi-Mausoleums in Garmisch-Partenkirchen, das durch die Nationalsozialisten zerstört wurde. Das Staatstheater unterstützt dabei den Richard-Wagner-Verband Karlsruhe, der sich für die Wiedererrichtung einsetzt. 

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Toccarion Baden-Baden: Workshop "Vorhang auf!"

(red.) Zum Workshop unter dem Motto "Vorhang auf" lädt am Samstag, den 4. Februrar ab 10 Uhr das Toccarion im Festspielhaus Baden-Baden. Dabei geht es um Themen wie beispielsweise: Was ist der Unterschied zwischen Oper und Musical? Und was verbindet beides? Wie fühlt es sich an, gleichzeitig als Musiker und Schauspieler auf der Bühne zu stehen? Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind dazu eingeladen, gemeinsam eine eine Musiktheaterszene zu entwickeln und zu proben, die am Ende aufgeführt wird. Außerdem gibt es szenische Spiele zu verschiedenen Emotionen und Charakteren. Für diesen Workshop sind Lesekenntnisse erforderlich
Die Teilnahme am Workshop kostet 10 Euro. Anmeldung unter: Tel. 07221 / 30 13 101 oder im Internet unter www.toccarion.de.

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Preis der Europäischen Kirchenmusik für Wolfgang Rihm

(red.) Der Karlsruher Komponist Wolfgang Rihm erhält in diesem Jahr den Preis der Europäischen Kirchenmusik. Dies teilte die Stadt Schwäbisch Gmünd in einer Presseerklärung mit. Mit dem Preis werden jährlich hochrangige Interpreten und Komponisten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Geistlichen Musik geehrt. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und der bedeutendste Kulturpreis, den die Stadt Schwäbisch Gmünd zu vergeben hat.
Wolfgang Rihm erhält die Auszeichnung "für seine großen Verdienste um die Komposition und Lehre zeitgenössischer Musik sowie für sein besonderes Schaffen im Horizont Geistlicher Musik", heißt es in der Begründung. Er verbinde Wort und Ton zu einer überzeugenden Einheit, die stets den Menschen im Blick habe, wesentliche Fragen reflektiere und emotional ergreife.
Geistliche Musik stand jedoch zunächst nicht im Zentrum seines Schaffens, denn eigentlich hatte Wolfgang Rihm mit Vollendung seiner Passionsmusik „Deus Passus“ (2000) sein „Mönchsgewand wieder ablegen wollen“, wird der Komponist zitiert. Doch umfasst sein Oeuvre inzwischen eine Vielzahl geistlicher Werke. Die jüngst fertig gestellten „Requiem-Strophen“ für Soli, Chor und Orchester werden im März in München uraufgeführt.
Wolfgang Rihm zählt zu den wichtigsten Komponisten der Gegenwart. Die Werke des Stockhausen-Schülers fehlen heutzutage auf keinem Spielplan; aktuelles Beispiel hierfür ist die Auftragskomposition zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg.
Wolfgang Rihm erhält die Auszeichnung im Rahmen des "Festivals Europäische Kirchenmusik" am 15. Juli im Heilig-Kreuz-Münster Schwäbisch Gmünd. Bisherige Preisträger sind unter anderem Sofia Gubaidulina, Arvo Pärt, Dieter Schnebel, Helmuth Rilling, Frieder Bernius, Marcus Creed, Peter Schreier und der Thomanerchor Leipzig.