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Konzerte zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann

Im Sommer jährte sich der Todestag des großen Barockkomponisten Georg Philipp Telemann zum 250. Mal, und aus diesem Anlass gibt es in den kommenden Wochen eine Reihe von Konzerten in der Region. Gleich an vier aufeinanderfolgenden Abenden widmen sich das Ensemble Ludus Musicalis und das Ensemble für Zeitlose Musik (u.a. mit Bella Kublanova, Flöte, Ralph Hammer, Orgel, Olga Zheltikova, Cembalo und den Komponisten Felix Treiber und Vadim Werbitzky) einer „Telemanie“: Bereits am morgigen Samstag, den 16. 09. und am kommenden Samstag, den 23.09. ist das Ensemble Ludis Musicalis auf historischen Instrumenten in der Marienkapelle der Kirche St. Michael (Gebhardstr. 44a, Karlsruhe) zu hören. Am 30.09. spielt das Ensemble für Zeitlose Musik im Herrmann-Jung-Haus (Karlsruhe, Graf-Rhena-Str. 20A) Bearbeitungen auf modernen Instrumenten. Den Abschluss der Reihe bildet ein Konzert mit Flöte, Cembalo und Kammerorchester am 07. 10. - wiederum in der Kirche St. Michael. Alle vier Konzerte beginnen um 19.30 Uhr.
Am Wochenende vom 22.09. bis 24.09. heißt es ebenfalls „Telemannia“ in Schloss Favorite bei Rastatt. Dort nämlich spielt das Quantz-Collegium in barocken Kostümen einige Konzerte großen Meisters. Die Abende beginnen und 20 Uhr (Freitag und Samstag) und um 19 Uhr (Sonntag).

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"Ein Fest für Dinu Lipatti" im Schloss Rastatt

(red.) Das Festival „Ja … Musik!“ - eine Initiative der Geigerin Jenny Abel – erinnert in diesem Jahr an den legendären (und viel zu früh verstorbenen) rumänischen Pianisten und Komponisten Dinu Lipatti, der im März 100 Jahre alt geworden wäre. Unter dem Motto „Ein Fest für Dinu Lipatti“ gibt es deshalb am Freitag, den 29. September um 19.30 Uhr ein Konzert im Ahnensaal der Rastatter Residenz zu Ehren des großen Künstlers, der 1948 auch nach Baden-Baden kam - zu einem Konzert mit dem damaligen SWF-Sinfonieorchester unter Paul Sacher.
Im Gedenk-Konzert sind Lipattis eigene Lieder zu hören, dazu Werke von Komponisten, die ihm besonders am Herzen lagen, wie beispielsweise George Enescu und Franz Liszt. Thema dieser ernsten und humorvollen Lieder (auf Verse französischer und italienischer Dichter) ist die Liebe. Zwei international gefragte Künstler sind hierbei zu Gast: Der Tenor Markus Schäfer und der Pianist Mihai Ungureanu. Dazu schreibt die rumänische Komponistin Violeta Dinescu speziell für das Konzert eine Hommage an Dinu Lipatti; das Werk ist am Konzertabend als Uraufführung zu erleben. Violeta Dinescu übernimmt auch die Konzerteinführung um 18.30 Uhr.
Die Karten sind im Vorverkauf in der Bücherstube Gernsbach und der Sibylla Augusta Buchhandlung in Rastatt erhältlich und kosten 29 Euro (ermäßigt: 19 Euro).

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Ettlinger und Bruchsaler Schlosskonzerte starten demnächst in die neue Saison

Im Oktober starten die Schlosskonzerte der Region in ihre neue Saison: Einen Hauch von südlichem Flair im beginnenden Herbst bringt der Pianist Martin Klett am Sonntag, den 1. Oktober in den Asamsaal des Ettlinger Schlosses. „Einmal Südamerika und zurück“ heißt der Titel des ersten Konzerts der SWR-Reihe; zu hören sind unter anderem Werke von Robert Schumann, Heitor Villa-Lobos und Carlos Guastavino. Am 10. Dezember ist der Posaunist Michael Buchanan – erster Preisträger des ARD-Wettbewerbs 2015 - zu Gast in Ettlingen. Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Kasia Wieczorek stellt er sein Instrument in sämtlichen Facetten vor, und zwar „Mal klassisch, mal jazzig“ - mit Werken von Schumann, Bruch, Korngold, Couperin oder Leonard Bernstein. Alle Konzerte beginnen um 18 Uhr, Einführungen gibt es ab 17.30 Uhr. (Weitere Informationen unter swr.de/ettlinger-schlosskonzerte.)
Am 6. Oktober lädt der Kulturring Bruchsal gemeinsam mit dem SWR zur neuen Saison der „Bruchsaler Schlosskonzerte“: Das delian::quartet eröffnet die Kammerkonzertreihe mit Werken von Haydn, Bach und Thomas Adès. Das Konzert am 10. November bestreiten Annelien van Wauve (Klarinette), dazu die Geigerin Tianwa Yang und die Pianistin Evgenia Rubinova. Zum traditionellen barocken Vorweihnachtskonzert am 8. Dezember ist unter dem Motto „Telemann in Paris“ das Ensemble Lyriarte zu Gast. Die Konzerte beginnen um 20 Uhr, eine Einführung gibt es ab 19.30 Uhr (Informationen unter bruchsaler-schlosskonzerte.de).

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Im Oktober starten die Weingartner Musiktage - Vorverkauf läuft

(red.) Am 7. Oktober starten die "Weingartner Musiktage Junger Künstler" in ein abwechslungsreiches Festival-Programm; der Vorverkauf hat bereits begonnen: Das Eröffnungskonzert bestreiten die Luzerner Sängerknaben mit Musik aus der Tradition der englischen Kathedralchöre. Um 20 Uhr beginnt das Programm in der katholischen Kirche und wird anschließend in der evangelischen Kirche fortgesetzt.
Unter dem Titel „Young Elites“ präsentiert das Festival auch in diesem Jahr hochtalentierte Nachwuchsmusiker, die beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zu den Besten gehörten. Am Freitag, 13. Oktober sind sie um 19 Uhr im „Goldenen Löwen“ zu Gast.
Nicht nur Klassik, sondern auch Jazz und Crossover bereichern zudem das Programm: So verbindet der Tubist Andreas Martin Hofmeir beispielsweise Klassik, Jazz und Kabarett in ungewöhnlichen Auftritten, bei denen er nicht nur als Musiker, sondern auch als Moderator, Schauspieler, Kabarettist auf der Bühne steht. Am Sonntag, den 8. Oktober ist er um 11 Uhr im Gewächshaus Stärk mit seiner musikalisch-kabarettistischen Lesung „Kein Aufwand! Teil 1“ zu Gast.
Klavier, Schlagwerk und Tanz verbindet das „Trio Konflikt“ beim „Mutter-Vater-Tochter-Konzert“ am Samstag, 21. Oktober um 20 Uhr im Autohaus Morrkopf, und zu den diesjährigen „Rising Stars“ gehört die 17jährige Blocklflötistien Lucie Horsch aus den Niederlanden, die 2016 den Concertgebouw Young Talent Award bekam. Sie ist am 20. Oktober um 20 Uhr im Autohaus Morrkopf zu hören. Am 15.10. gibt es unter dem Motto „Bela, der Liedersammler“ ein szenisches Familienkonzert über den Komponisten Bela Bartok im „Goldenen Löwen“ (15 Uhr), und Am 22. Oktober enden die Weingartner Musiktage mit dem Abchlusskonzert um 19 Uhr in der evangelischen Kirche. Das vollständige Programm und weitere Informationen unter www.weingartner-musiktage.de

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Michael Fichtenholz geht nach Zürich

(red.) Michael Fichtenholz, seit 2014 Operndirektor in Karlsruhe und künstlerischer Leiter der Händel-Festspiele, wird ab der Spielzeit 2018/19 in gleicher Funktion an der Züricher Oper arbeiten. Dies teilte das Badische Staatstheater mit. „Das Opernhaus Zürich ist ohne Zweifel eines der renommiertesten Theater der Welt. Dort in der Position des Operndirektors arbeiten zu dürfen, ist eine sehr große Ehre für mich und auch eine sehr große Verantwortung,“ wird Fichtenholz zitiert. „Meine Zeit am Staatstheater war und ist eine der glücklichsten und spannendsten Stationen in meiner Karriere. Das Staatstheater hat diesen neuen Karrieresprung erst ermöglicht.“
Generalintendant Peter Spuhler bezeichnet dies als „große Auszeichnung“; es beweise, welche Bedeutung Karlsruhe in der Opernwelt besitze. Michael Fichtenholz wurde in Moskau geboren und studierte dort Musikwissenschaften. Er arbeitete zunächst unter anderem als Musikjournalist. Es folgten Engagements an der Moskauer Philharmonie, beim Russischen Nationalorchester, sowie bei den Moskauer Osterfestspielen, bevor er im Jahr 2009 als Leiter der langfristigen Programmplanung sowie als Direktor des von ihm gegründeten Opernstudios ans Moskauer Bolschoi Theater berufen wurde.

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Internationaler Orgelsommer startet in Karlsruhe

(red.) Ab Sonntag, den 16. Juli lädt die Evangelische Stadtkirche Karlsruhe zum Internationalen Orgelsommer. Organisten aus aller Welt schätzen hier die komfortable Stituation mit zwei Instrumenten: der Rémy-Mahler-Orgel, die dem barockem Klang verpflichtet ist, und der Steinmeyer-Orgel mit ihrem romantischen Klangbild. Diese beiden Orgeln ermöglichen eine stilistisch adäquate Umsetzung nahezu aller Epochen. Das Spiel auf der Steinmeyer-Orgel wird zudem von der Empore per Video ins Kirchenschiff übertragen.
Eine Stunde vor Konzertbeginn sind die Organisten in einem Künstlergespräch („Auf dem blauen Sofa“; im Chorraum der Kirche) zu erleben und beantworten dabei auch Fragen aus dem Publikum.
Den Anfang macht in diesem Jahr der Österreicher Klaus Sonnleitner. Er studierte am Salzburger Mozarteum die Fächer Orgel, Cembalo, Instrumentalpädagogik und Katholische Kirchenmusik. Ein Studium der Theologie schloss sich an, und nach seinem Eintritt ins Linzer Augustiner-Chorherrenstift empfing er dort 2002 die Priesterweihe. An der Orgel von Sankt Florian war Anton Bruckners Wirkstätte, darunter liegt er auch begraben. Diesem Erbe sieht sich Sonnleitner verpflichtet, und so steht auf seinem Programm - neben Johann Sebastian Bach - selbstverständlich auch Bruckner, über dessen Themen er gegen Ende zusätzlich improvisieren wird. Als ein roter Faden durch jedes Konzert des Orgelsommers zieht sich im Reformationsjahr die Interpretation eines Luther-Liedes.
Die Karten kosten 10 Euro (erm.: 8 Euro) und sind bei Musikhaus Schlaile Karlsruhe, der Touristinformation Karlsruhe und über www. tickets-stadtkirche.de erhältlich. Die Konzerte beginnen jeweils um 20.30 Uhr, die Talkrunden „Auf dem Blauen Sofa“ um 19.30 Uhr.

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GMD Justin Brown stellt letzte Konzertsaison vor

Wenn ein Dirigent in seine letzte Spielzeit geht, dann steht häufig noch einmal alles auf dem Programm, was ihm eine Herzensangelegenheit ist - so auch in Karlsruhe: Nach der Saison 2017/18 verlässt GMD Justin Brown das Staatstheater; gestern stellte er den kommenden Spielplan vor, und dieser verspricht einiges. Das Programm zeigt nicht nur, wie wichtig dem Briten die Werke des 20. und 21. Jahrhunderts sind – es zeigt auch die gute Vernetzung beispielsweise mit anderen Karlsruher Einrichtungen, wie etwa der Christuskirche. Und es zeigt die Tatsache, dass sich Mitglieder der Staatskapelle auch als Solisten profilieren. Brown hob dabei die Spielfreude und die Neugier der Staatskapelle hervor; nie habe er ein Orchester erlebt, "das mit soviel Freude" an die Arbeit gehe. Daneben gibt es erneut zahlreiche Kammerkonzerte sowie ein umfangreiches Programm für (Klein-)Kinder und Jugendliche.
Gleich im ersten Sinfoniekonzert am 17. und 18.09. ist Außergewöhnliches zu hören: Der 16jährige hochbegabte Geiger Daniel Lozakovich, der bei Josef Rissin studiert und bereits auf großen Konzertbühnen gastiert, spielt Tschaikowskys D-Dur-Violinkonzert. Im zweiten Konzert (29. bis 31.10.) steht Ravels "Shéhérazade" auf dem Programm – laut Justin Brown war dies noch nie in Karlsruhe zu hören. Dirk Hirthe, Mitglied der Staatskapelle und Professor an der Musikhochschule, spielt am 26. und 27. 11. das Konzert für Tuba von John Williams, der sonst eher als Filmmusiker bekannt ist. Zu Gast sind außerdem erneut der Schlagzeuger Martin Grubinger (16.12.), der Pianist Lucas Debargue (28. und 29. 01.) und die Geigerin Tianwa Yang (04. und 05.03.). Ein großes spartenübergreifendes Konzert mit Orffs "Carmina Burana" gibt es am 15., 16. und 17.04. - dies ist eine Kooperation mit dem Staatsballett. Strauss und Mahler sind am 17. und 18.06. zu hören. Als Dirigent und Pianist erlebt man den GMD schließlich bei Mozarts Konzert Nr. 27 KVV 595 (15. und 16.07.), und in der Christuskirche – mit Bach und Bruckner – endet am 17.07. 2018 endgültig die Karlsruher Ära von Justin Brown.

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Staatstheater Karlsruhe trauert um Künstlerin rosalie

(red.) Mit großer Trauer nimmt man am Staatstheater Karlsruhe den Tod der Bühnen-Künstlerin rosalie zur Kenntnis. Dies teilte das Haus in einer Pressemeldung mit. Die Stuttgarterin, die mit bürgerlichem Namen Gudrun Müller hieß, starb heute im Alter von 64 Jahren. „Ich bedauere den Tod einer außergewöhnlichen Künstlerin, mit der ich sehr gerne zusammengearbeitet habe. Ihre Verdienste um das Staatstheater und um Karlsruhe sind umfassend: ein großer Verlust,“ wird Generalintendant Peter Spuhler zitiert.
In Karlsruhe sorgte rosalie im Sommer 2003 mit einer extravaganten Ausstattung der Oper "Dalibor“ von Bedrich Smetana für Aufsehen, es folgte die Ballettproduktion "Spielmann“ im Jahr 2006, und ein Jahr später - als Koproduktion mit dem ZKM - „ Etude d´après Séraphin“ von Wolfgang Rihm. Außerdem realisierte sie Wagners "Tannhäuser“ unter der musikalischen Leitung von Justin Brown im Jahr 2012. Zuletzt schuf sie in der Spielzeit 2014/15 den Medien-Licht-Raum und die Kostüme für die Balletturaufführung „Der Prozess“.
Rosalie hat sich mit Bühnenbildern und Ausstellungen in der zeitgenössischen Bild- und Lichtkunst international einen Namen gemacht. Sie schuf dabei völlig neue Formen des Zusammenspiels zwischen Licht, Musik, Farben und Formen. Insbesondere seit den szenischen Licht-Bild-Räumen für den Bayreuther „Ring“ zwischen 1994 bis 1998 - unter der musikalischen Leitung von James Levine - war rosalie einer internationalen Öffentlichkeit bekannt. Ein wichtiger Bestandteil ihres Oeuvres waren daneben ihre Produktionen für Ballett und Tanztheater.
Auch Vladimir Klos, der Stellvertretende Direktor des Staatsballetts, äußert sich: „Uns verbindet eine jahrzehntelange Freundschaft mit rosalie. Wir sind zutiefst zerstört, denn wir verlieren in ihr nicht nur eine kreative Partnerin, sondern auch und vor allem eine geliebte Freundin. Sie war lange Mitglied im Kuratorium der Tanzstiftung Birgit Keil – auch dort wird sie als tatkräftige Beraterin bitter fehlen.“

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Festival "A propos ... Japan" an der Karlsruher Musikhochschule

Am morgigen Freitag, den 19. Mai lädt die Musikhochschule Karlsruhe zum Eröffnungskonzert des Festivals „A propos ... Japan“. Beginn ist 19 Uhr im Wolfgang-Rihm-Forum.
Bis Sonntag steht dabei die japanische Musik, aber auch die japanische Kultur und Tradition wie etwa Literatur, Malerei oder die Kunst der Teezeremonie und des Arrangierens von Blumen (Ikebana) im Mittelpunkt. Das Festival ist Teil des Baden-Württemberg-Stipendiums, am Programm beteiligt ist auch die Deutsch-Japanische Gesellschaft.
Derzeit studieren junge Künstler aus 48 Ländern an der Karlsruher Musikhochschule. Im Rahmen des Festivals „Apropos“ (das von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt wird), haben sie die Möglichkeit, ihr Herkunftsland vorzustellen. Das Festival geht bereits zum dritten Mal über die Bühne, die bisher vorgestellten Länder waren Estland und Spanien. (Das genaue Programm sehen Sie unter www.hfm-karlsruhe.de).

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Theater Baden-Baden stellt Spielplan für 2017/18 vor

(red.) Die Spielzeit am Theater Baden-Baden 2017/2018 steht unter dem Motto „Wer ist wir?“, und sie widmet sich der Identität von Gruppen. Erinnerungen an historische Momente, wie beispielsweise die Russische Revolution von 1917, dazu die Neuformierung Europas nach dem Ersten Weltkrieg oder die 1968er-Bewegung – all das führt zu Fragen nach der gemeinschaftlichen Identität, wie sie heute von verschiedenen Gruppen proklamiert wird. Das gesellschaftliche und politische „Wir“ ist ebenso ein Schwerpunktthema wie die ganz persönliche und individuelle Suche nach Zugehörigkeit.
Drei Musiktheater-Produktionen zeigt das Theater Baden-Baden in der kommenden Saison. Wiederaufgenommen wird das Musical „Anatevka“, Premiere hat am 21.10. ebenfalls ein Musical: „Fast normal“ (Next to normal) von Brian Yorkey und Tom Kitt beschreibt das Leben einer Mutter mit einer bipolaren Störung.
Mozarts „La Finta Giardiniera“ - eine Koproduktion mit den Osterfestspielen – ist eine eher komödiantische Wir-Suche.
Im Bereich des Sprechtheaters stehen Produktionen wie Goethes „Faust“ (Teile I und II) Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“, Gorkijs Vorrevolutions-Drama „Kinder der Sonne“ oder die Einwanderergeschichte der Lehman Brothers auf dem Spielplan. Außerdem soll das Jugendtheater stärker profiliert werden. (Weitere Informationen unter www.theater.baden-baden.de)