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Saison-Bilanz des Staatstheaters: Großes Minus in der Oper/ Ballett, Konzerte und Schauspiel mit Zuwächsen

Zum Ende der Spielzeit hat das Staatstheater Karlsruhe seine Saison-Bilanz vorgelegt. Dabei verzeichnet das Haus in der Sparte Oper diesmal einen außergewöhnlich starken Besucherrückgang von 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt besuchten 82943 Zuschauer die Opernaufführungen des Staatstheaters, in der vergangenen Spielzeit waren es noch 97355. Zugleich ist dies auch der niedrigste Wert seit Beginn der Intendanz von Peter Spuhler: In den Spielzeiten zuvor verzeichnete die Karlsruher Oper zwischen 95 000 und 105 000 Besucher.
Die Verantwortlichen führen dies vor allem auf den Ring-Zyklus zurück, der zweimal aufgeführt wurde. Beide Zyklen seien ausverkauft gewesen, jedoch habe man dafür an anderer Stelle Einsparungen vornehmen müssen. Allerdings räumte man ein, dass andere Aufführungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hätten: „Die Abstände zwischen den ausverkauften Vorstellungen waren diesmal größer als sonst“, so der kaufmännische Leiter, Johannes Graf-Hauber.
Dass das Staatstheater gegenüber dem Vorjahr dennoch einen Zuwachs von rund 4000 Besuchern (auf insgesamt 284504) verzeichnet, ist anderen Sparten zu verdanken. Glänzend steht beispielsweise das Ballett unter Birgit Keil da: Hier gab es eine Auslastung von 99%, (in der Oper waren es nur rund 70%). Insgesamt besuchten 49501 Besucher die Ballett-Aufführungen, das ist ein Zuwachs von 16,52%. Ebenso verzeichen die Konzerte unter GMD Justin Brown ein Plus: Hier stiegen die Besucherzahlen von 35315 auf 39446, das sind 11,7 %. Ein Plus (von 68104 auf 75966 Besuchern) vermeldet auch das Schauspiel unter Axel Preuß.
Außerdem gibt es einige personelle Veränderungen: Zur Spielzeit 2018/19 wechselt Operndirektor Michael Fichtenholz nach Zürich, Schauspielchef Axel Preuß geht nach Stuttgart, und Beata Anna Schmutz (Volkstheater) wechselt nach Mannheim.