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Kritik

Endlich wieder!

| Claus-Dieter Hanauer | Kritik

Der Europäische Kammermusikwettbewerb präsentierte beim Preisträgerkonzert herausragende Talente

 

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Der im Jahre 2005 durch den damaligen Rektor unserer Musikhochschule, Wolfgang Meyer, und durch die Leiterin des hiesigen Max-Reger-Instituts, Susanne Popp, initiierte Europäische Kammermusikwettbewerb Karlsruhe vermochte sich schnell zu einer Institution aufzuschwingen, deren Niveau - was Teilnehmerschaft und Validität der Auswahl angeht - ein weites Fenster in die Zukunft der Kammermusik öffnet.
Musiker und Musikerinnen wie die Klarinettistin Julia Puls oder der Pianist Viktor Soos (beide Preisträger 2019) und Ensembles wie das Aris Quartett (Preisträger 2013) erfuhren hier erste Ehrungen und haben sich im Konzertbetrieb herausragend etabliert.

Musikalische Verwandtschaften

| Christine Gehringer | Kritik

Wege zu Claude Débussy: Das Piano Podium Karlsruhe lud zum beziehungsreichen Klavierabend

 

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Das „Piano Podium Karlsruhe“, ein Verein zur Förderung junger Pianistinnen und Pianisten, lädt immer wieder auch etablierte Künstler zum Klavierabend in den Musentempel. Zu Gast war vor kurzem Fedele Antonicelli; er ist unter anderem als Klavierprofessor in Saarbrücken tätig.
Der sympathische Künstler wählte ein Format, das offensichtlich bei vielen Interpreten inzwischen recht beliebt ist: das Gesprächskonzert. Sein Programm, unter anderem mit dem selten gehörten Emmanuel Chabrier, stellte er unter das Motto „Wege zu Claude Débussy“. (Hinweis: Das nächste Konzert am 30. September, 17 Uhr im Musentempel, stellt Schumanns "Album für die Jugend" in den Mittelpunkt.)

Geistliches zum Abschluss

| Christine Gehringer | Kritik

Grötzinger Musiktage enden mit einem Konzert des ehemaligen Thomaskantors Gotthold Schwarz

 

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Im Karlsruher Konzertkalender ist es ein besonderer Höhepunkt für die Freunde barocker Vokalmusik: Schon mehrmals gastierte Gotthold Schwarz, mittlerweile ehemaliger Thomaskantor aus Leipzig, in der evangelischen Kirche in Grötzingen. Diese Kirche, deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, wurde zum Abschluss der Grötzinger Musiktage erneut zu einem Ort musikalischer Kontemplation und zum Zeugnis einer tiefen Frömmigkeit des barocken Menschen.

Barocke Oper von leidenschaftlichen Amateuren

| Christine Gehringer | Kritik

Purcells "Dido und Aeneas" war unter der Leitung von Boris Yoffe in Karlsruhe zu sehen

 

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Manchmal werden einem die großen Meisterwerke aus ganz unerwarteter Quelle zuteil. Ein engagiertes Ensemble aus Musikliebhabern und Amateursängern brachte während des Sommers die Oper „Dido und Aenas“ von Henry Purcell zur Aufführung; die Initiative ging auf den Verein „Musikfreunde Wörth“ zurück – unter der Federführung des Gesangspädagogen Christoph Stengel und des Karlsruher Musikers und Komponisten Boris Yoffe, der nicht nur die musikalische Leitung, sondern auch die Inszenierung übernahm. Auch die Musikschule Bühl hatte sich beteiligt.
Viermal war das Stück (nach sechsmonatiger Vorbereitung) in der Region zu erleben; mit einer Aufführung im Hanns-Löw-Haus in Karlsruhe ging das Projekt nun zu Ende. Aber auch sonst haben die „Musikfreunde“ ein ansprechendes Programm zu bieten.

Die Freundschaft zweier "Wunderkinder"

| Christine Gehringer | Kritik

Die Reihe "Musik in (Baden-)Baden" widmete sich Fritz Kreisler und Sergej Rachmaninow

 

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Wienerisches zum warmen Spätsommervormittag, dazu Musik von Sergej Rachmaninow: Die musikalische „Sternenfreundschaft“ zwischen dem russischen Komponisten und dem österreichischen Geiger Fritz Kreisler stand diesmal im Zentrum der Reihe „Musik in Baden-Baden“ im Alten Ratssaal.
Natasha Korsakova (Violine), Frederick Pietschmann (Violoncello) und Ira Maria Witoschynskyj (Klavier) boten – vor vollem Saal - ein bezauberndes Programm zwischen Melancholie, Charme und Humor.

Barocker Kontrapunkt und das Echo der Romantik

| Claus-Dieter Hanauer | Kritik

"Grötzinger Musiktage": Zum Konzert mit Katharina Bierweiler, Laura Streckert und dem Quatuor Avium

 

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Mit Werken von barocker Generalbassmusik über Robert Schumann bis hin zu hoch expressiven Vertonungen des Karlsruher Komponisten Felix Treiber wurden die Grötzinger Musiktage fortgesetzt. Zu Gast waren diesmal die jungen Sängerinnen Katharina Bierweiler und Laura Streckert, dazu das "Quatuor Avium".
Am kommenden Sonntag, den 24. September, geht die sommerliche Reihe mit einem Konzert des ehemaligen Thomaskantors Gotthold Schwarz in der evangelischen Kirche Grötzingen zu Ende. Beginn ist 19 Uhr.  

Das letzte Wort hat Reger

| Christine Gehringer | Kritik

Franz Hauk aus Ingolstadt beendet den Karlsruher Orgelsommer mit der Choralfantasie über "Wachet auf, ruft uns die Stimme"

 

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Den Schlusspunkt unter den Internationalen Orgelsommer setzte Franz Hauk aus Ingolstadt: Seit mehr als vierzig Jahren ist der Musiker dort als Organist tätig, unter anderem am Liebfrauenmünster und an der Asamkirche. Außerdem arbeitet Hauk als Chorleiter und als Dirigent, baute das Ingolstädter Kulturleben (dazu zählen zum Beispiel Orgelmatineen) maßgeblich mit auf und setzt sich zudem für den Komponisten Simon Mayr ein: Dieser weitgehend unbekannte Tonschöpfer war immerhin Lehrer von Gaetano Donizetti.
In seinem Konzert in der Evangelischen Stadtkirche legte Hauk den Schwerpunkt auf Bach und Reger, unter anderem war die Choralfantasie über „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ zu hören.

Virtuosin aus Kanada

| Christine Gehringer | Kritik

Die Organistin Isabelle Demers war zu Gast beim Internationalen Orgelsommer in Karlsruhe

 

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Renommiert sind sämtliche Künstler, die beim Internationalen Orgelsommer in Karlsruhe auftreten - doch manche Namen ragen nochmals heraus, ziehen ein besonders großes Publikum an: Dazu gehörte im vergangenen Jahr der US-Amerikaner Nathan Laube und nun die Kanadierin Isabelle Demers.
Auffallend ist, dass sie ihr umfangreiches Repertoire nicht nur mit Leichtigkeit und Fingerfertigkeit beherrscht, sondern dass sie dabei auch alles auswendig spielt. Das kennt man sonst eher von Pianisten, aber nicht unbedingt von Organisten. Im Zentrum ihres Konzerts in der Evangelischen Stadtkirche stand Max Regers „Schule des Triospiels“ - das sind Bachs zweistimmige Inventionen, erweitert um eine Mittelstimme.
(Hinweis: Wer das Konzert verpasst hat, kann Isabelle Demers auch am Freitag, den 18. August ab 19 Uhr in der Stiftskirche in Stuttgart hören. Beim letzten Konzert des Karlsruher Orgelsommers ist am 20. August Franz Hauk aus Ingolstadt zu Gast).