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Kritik

Es ist ein Wunderbares

| Claus-Dieter Hanauer | Kritik

Die Mezzosopranistin Christel Loetzsch zu Gast bei der Schubertiade im Ettlinger Schloss

 

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Man kann es ohne Übertreibung sagen: Die Schubertiade Ettlingen ist das Forum für Liedkunst in der Region. Das wurde auch wiederum deutlich beim kürzlichen Liederabend mit Thomas Seyboldt und der Mezzosopranistin Christel Loetzsch, die - aus Sachsen stammend - mit internationalen Orchestern und Opernhäusern zusammen arbeitet. In Ettlingen sang sie Lieder von Liszt, Wagner und Enescu.

Profs for Students

| Claus-Dieter Hanauer | Kritik

Zum kürzlichen Benefizkonzert des Freundeskreises an der Musikhochschule Karlsruhe

 

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Höchst unterhaltsam war der Konzertabend, den Professoren zu Gunsten der Studierenden an der Musikhochschule gestalteten - mit dem berühmtem "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saens am Schluss.

Eher enttäuschend

| Christine Gehringer | Kritik

Vera Nemirova inszeniert Wagners "Tannhäuser" am Staatstheater in Karlsruhe

 

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Im Herbst ist es zwölf Jahre her, dass die verstorbene Künstlerin "rosalie" in Karlsruhe Wagners „Tannhäuser“ inszenierte. Nun wartete man gespannt auf die Darstellung von Vera Nemirova – mit einem zweifelhaften Ergebnis. Auch musikalisch gelingt nicht alles. (Nächste Aufführung: Sonntag, 21. April, 17 Uhr).

Von Melancholie, Heiterkeit und Leidenschaft

| Claus-Dieter Hanauer | Kritik

Das Trio E.T.A. begeisterte bei den Bruchsaler Schlosskonzerten mit Rachmaninow, Haydn und Brahms

 

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Längst ist die Reihe der Bruchsaler Schlosskonzerte zu einem Fenster in die Zukunft kammermusikalischer Interpretation geworden. Und der Kulturring Bruchsal scheut keine Mühen und keine Aufwendungen, um, sekundiert vom Südwestrundfunk SWR2, im wundervollen Louis-seize-Kammermusiksaal die vielversprechendsten Ensembles zu präsentieren. So verhielt es sich auch mit dem Trio E.T.A. (Elene Meipariani, Violine; Hayk Sukiasyan, Violoncello; Till Hoffmann, Klavier), das jetzt ihre Zuhörerschaft mit Werken von Sergei Rachmaninoff, Joseph Haydn und Johannes Brahms begeisterte.

Tänzerische Maskeraden

| Christine Gehringer | Kritik

Alumni-Konzert an der Karlsruher Musikhochschule mit dem Ensemble "RicciCapricci"

 

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Ein ambitioniertes Ziel hat die Musikhochschule Karlsruhe ausgegeben: Einmal pro Semester möchte man ehemalige Studierende, die inzwischen als Ensemble-Musiker im Geschäft sind, zum „Alumnikonzert“ einladen. Davon sollen mehrere Seiten profitieren: die Musiker selbst, vor allem aber auch die Studierenden – zum Beispiel in Workshops. Zu Gast war jetzt das Ensemble „RicciCapricci“, das sich auf die Musik der Renaissance des Barock spezialisiert hat.

Mehr als nur "Moldau"

| Christine Gehringer | Kritik

Zum 200. Geburtstag von Bedrich Smetana: GMD Fritzsch und die Staatskapelle musizieren "Mein Vaterland"

 

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Wann hört man schon einmal Smetanas „Mein Vaterland“ (Má Vlast“) in einer vollständigen Aufführung? Aus diesem sechsteiligen Zyklus ist neben der berühmten „Moldau“ vielleicht nur noch „Aus Böhmens Hain und Flur“ etwas besser bekannt.
Die Karlsruher Konzertbesucher kamen jetzt in den seltenen Genuss: GMD Georg Fritzsch und die Badische Staatskapelle widmeten dem tschechischen Nationalkomponisten eine ganze Matinee zum 200. Geburtstag. Ein Tipp für Kurzentschlossene: Morgen, am 8. April, ist „Mein Vaterland“ nochmals um 19.30 Uhr am Staatstheater zu hören. Es gibt noch wenige Restkarten.

Musikalische Wundmale

| Christine Gehringer | Kritik

Passionskonzert an der Karlsruher Christuskirche verband Buxtehudes "Membra Jesu nostri" mit Knut Nystedt

 

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Dieterich Buxtehudes Zyklus „Membra Jesu nostri“ gehört vielleicht zu den schönsten Passionsmusiken überhaupt, und es ist bedauerlich, dass diese Kantaten (neben denen von Bach) nicht öfter zu hören sind. An der Christuskirche Karlsruhe konnte man sie jetzt in einer wunderbaren Aufführung erleben. Verbunden waren sie mit einem anderen oft vertonten Zyklus: den „Sieben letzten Worten Jesu am Kreuz“. In diesem Fall stammten sie aus der Feder des Norwegers Knut Nystedt (1915-2014).

Das Kreuz wird zum Siegeszeichen

| Christine Gehringer | Kritik

Zur kürzlichen Aufführung von Bachs "Johannes-Passion" in St. Stephan in Karlsruhe

 

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Passionen werden nicht nur zu Karfreitag, sondern oft bereits am Palmsonntag aufgeführt. In einer katholischen Kirche hat das liturgische Gründe - doch besonders sinnig ist das andererseits bei Bachs Johannes-Passion, die im April vor 300 Jahren in der Leipziger Nikolaikirche erstmals erklang. Denn sie verweist über die Leidensgeschichte Jesu hinaus bereits auf Christus, den Auferstandenen – und damit auf das Königtum, das am Palmsonntag ebenfalls gefeiert wird. In der Kirche St. Stephan war vor kurzem eine großartige Aufführung unter der Leitung von Bezirkskantor Patrick Fritz-Benzing zu erleben.