Kritik
Barock im schillernden Gewand
| Christine Gehringer | Kritik
Alumni-Konzert an der Karlsruher Musikhochschule mit der klassischen Band "Spark"

(Foto: PR/ ©Christian Palm)
Beim Alumni-Konzert an der Karlsruher Musikhochschule war diesmal die „klassische Band“ Spark zu Gast – sie ist längst auf vielen Bühnen zu Hause, hat sich aber vor fast 20 Jahren einst in Karlsruhe gegründet. Im Gepäck: ein origineller Mix aus Barock und Avantgarde.
Keine Kommentare vorhandenRaritäten und ein klares, intimes Spiel
| Christine Gehringer | Kritik
Beim Frühjahrskonzert des Max-Reger-Instituts war das Duo Shin-Rosenberg zu Gast

(Foto: Gehringer)
Das Duo Shin-Rosenberg gewann im vergangenen Herbst den „Europäischen Kammermusikwettbewerb“ des Max-Reger-Instituts und der Stadt Karlsruhe. Jetzt begeisterte das Duo beim Frühjahrskonzert des Instituts im Prinz-Max-Palais.
Engagiertes Ensemble rettet den Abend
| Christine Gehringer | Kritik
"La straniera" in Karlsruhe: Bei der zweiten Aufführung der Bellini-Oper war Improvisationskunst gefragt

(Foto: Felix Grünschloß)
Bei der kürzlichen zweiten Vorstellung der Oper „La staniera“ von Vincenzo Bellini gab es am Staatstheater einen medizinischen Zwischenfall – und so wurde der Abend für das Ensemble zur Herausforderung in Sachen Improvisation. Wer den vollen (und hoffentlich ungestörten) Belcanto-Genuss erleben möchte, der hat dazu gleich am kommenden Sonntag, den 19. April dazu die Gelegenheit. Sämtliche Karten behalten ihre Gültigkeit.
Was für eine edle Stimme
| Christine Gehringer | Kritik
Osterfestspiele Baden-Baden: Asmik Grigorian gab einen Liederabend mit russischem Repertoire

Asmik Grigorian und Lukas Geniusas beim Liederabend im Festspielhaus Baden-Baden. (Foto: Michael Gregonowits)
Ein Kleinod zum Schluss: Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian gab gegen Ende der Osterfestspiele in Baden-Baden einen Liederabend mit seltenem Repertoire – unter anderem mit Romanzen von Tschaikowsky und Rachmaninow. Lukas Geniusas war ein ebenso großartiger Begleiter wie Solist.
Mahler-Sternstunde
| Christine Gehringer | Kritik
Osterfestspiele Baden-Baden: Klaus Mäkelä dirigiert das Royal Concertgebouw Orchestra; Daniel Lozakovich spielt Max Bruch

(Foto: Michael Bode)
Zu den Ereignissen bei den Baden-Badener Osterfestspielen gehörte neben Wagners „Lohengrin“ auch der Auftritt von Klaus Mäkelä am Pult des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam – und dazu ein Künstler sozusagen aus der Region: Denn der aus Schweden stammende Geiger Daniel Lozakovich hat unter anderem bei Josef Rissin an der Karlsruher Musikhochschule studiert.
Es rieselt Schwanenfedern
| Christine Gehringer | Kritik
Osterfestspiele Baden-Baden: Richard Wagners "Lohengrin" als "Märchen für Erwachsene"

Wagners "Lohengrin" in einer Inszenierung von Johannes Erath im Festspielhaus Baden-Baden. (Foto: Martin Sigmund)
Wagners „Lohengrin“ ist die Hauptproduktion der diesjährigen Baden-Badener Osterfestspiele, die nun mit neuen Konzept (jungen Pultstars, zwei Spitzen-Orchester) über die Bühne gehen. Man erlebt Joana Mallwitz am Pult des Mahler Chamber Orchestra – und wer auch den Karlsruher „Lohengrin“ gesehen hat, dem werden interessante Vergleiche möglich. Am Ostersonntag, den 5. April (18 Uhr) gibt es dazu nochmals die Gelegenheit.
Von Tod und Zerstörung zur Lichtvision
| Christine Gehringer | Kritik
Zur kürzlichen Aufführung des Oratoriums "Lux in tenebris" von Helge Burggrabe in der Karlsruher Lutherkirche

Das Oratorium "Lux in tenebris" von Helge Burggrabe war vor kurzem in der Karlsruher Lutherkirche zu hören. (Foto: Gehringer)
2015 wurde das Friedensoratorium „Lux in tenebris“ (Licht in der Dunkelheit) des Komponisten Helge Burggrabe (Jahrgang 1973) uraufgeführt – als ein Auftragswerk zur 1200-Jahr-Feier des Hildesheimer Doms. Im vergangenen Jahr war es in Nürnberg zu hören, zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs - und vor kurzem erlebte das Karlsruher Publikum „Lux in tenebris“ in der Lutherkirche: Ein beklemmendes Stück über Hass, Zerstörung und die Sehnsucht nach Frieden.
50 Jahre lebendiges Musizieren
| Christine Gehringer | Kritik
Zum kürzlichen Jubiläumskonzert des KIT-Kammerorchesters

Das Kammerorchester des KIT mit dem Hornisten Dominik Zinsstag im Gerthsen-Hörsaal. (Foto: Gehringer)
Nicht nur das KIT Sinfonieorchester feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen – sondern auch das kleinere „Pendant“ dazu, das Kammerorchester des KIT. Mit seinem Dirigenten Francois Salignat sorgt das Ensemble immer wieder für reizvolle Programme im Gerthsen-Hörsaal - so auch beim kürzlichen Konzert.