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Kunstfilm über Alban Bergs "Sieben frühe Lieder" ab November online zu sehen

| Christine Gehringer | PAMINA kurz notiert

Wahrend der Corona-Zeit, im Sommer 2021, realisierte das Ensemble "Die Mimusen" um die Mezzosopranistin Denise Seyhan (mit der Schauspielerin Michelle Brubach und dem Pianisten Philipp Dahlem) ein ungewöhnliches Projekt: Unter anderem mit der Unterstützung der Deutschen Orchesterstiftung, der Stadt Karlsruhe und der Klavierprofessorin und Pianistin Sontraud Speidel hat das Ensemble den Liederzyklus "Sieben frühe Lieder" von Alban Berg verfilmt – aber nicht nur als Konzertmitschnitt, sondern als eigenes Kunstwerk: Die Ideenwelt des „Fin de Siècle“ fließt hier mit ein; in der Pressemitteilung fanden die Verantwortlichen dafür poetische Worte: „Alles ist bedeckt vom Goldstaub der Wiener Jahrhundertwende und man ist immer nur einen kleinen Schritt von der Anderswelt entfernt. An Bergs Zyklus fasziniert die Vielschichtigkeit der Melodien und die Farbigkeit der Harmonien. Die zu Grunde liegenden Gedichte spielen mit Worten und Metaphern und sind eine reiche Fundgrube an Bildern und Impressionen, die starke Assoziationen wecken und deren visuelle Umsetzung sich förmlich aufdrängt.“

Der Film, angelehnt an Gustav Klimts opulente Bilder und inspiriert von den Filmwerken eines Peter Greenaway, Jean Luc Godard und Stanley Kubricks „Eyes wide shut“, hatte im Januar 2022 vor ausgewähltem Publikum Premiere. Doch nun soll er auch einem größeren Kreis an Interessenten zugänglich gemacht werden, und zwar online: Zu sehen ist er auf Youtube ab dem 1. November (18 Uhr).

https://www.youtube.com/watch?v=QP9IWdwIKno