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Die Reihe "Musik in (Baden-)Baden" widmet sich Arthur Sullivan und Johann Strauß

| Christine Gehringer | PAMINA kurz notiert

Selten steht der englische Komponist Arthur Sullivan hierzulande auf den Konzertprogrammen – doch immerhin war an der Karlsruher Christuskirche vor zwei Jahren sein Oratorium „The Light of the World“ zu erleben. Sullivan, der unter anderem in Leipzig bei Carl Reinecke studierte, verhalf der englischen Musik im späten 19. Jahrhundert einst zu entscheidenden neuen Impulsen. Im November jährt sich sein Todestag zum 125. Mal.
In Baden-Baden gibt es jetzt die Gelegenheit, das Werk dieses interessanten und einflussreichen Musikers etwas näher kennen zu lernen: Denn die Reihe „Musik in (Baden-)Baden“, verantwortet von der Draheim-Stiftung „pro musica et musicis“ und der Stadt Baden-Baden, widmet dem Komponisten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sullivan-Gesellschaft gleich drei Konzerte – ebenso wie dem großen Jubilar des diesjährigen Musikjahres, Johann Strauß.

Den Anfang macht am 11. Juli ein Abend unter dem Motto „Sullivan und die Weltliteratur – Johann Strauß in Italien“: Auf dem Programm stehen Bühnenmusik zu Shakespeares „The Tempest“, dazu Lieder nach Texten von William Shakespeare sowie Auszüge aus dem Oratorium „The Prodigal Son“ und aus der Oper „Ivanhoe“. Von Johann Strauß ist unter anderem ein Querschnitt aus der Komischen Oper „Eine Nacht in Venedig“ zu hören.
Am Samstag, den 12. Juli erlebt das Publikum eine „halbszenische Gala des heiteren Musiktheaters“ – mit Querschnitten aus Sullivans „The Mikado“ und der „Fledermaus“ von Johannes Strauß. Konzeption und szenische Einrichtung stammen von Joachim Draheim; die Zwischentexte übernimmt Hartmut Becker. Beide Abende beginnen um 19 Uhr im Alten Ratssaal im Rathaus Baden-Baden.

Die Reihe schließt am 13. Juli mit einem Sonderkonzert (in Zusammenarbeit mit der Brahms-Gesellschaft Baden-Baden): Musikfreunde sind hier zu einem Benefizkonzert zu Gunsten des Brahms-Hauses in die Kurpark-Residenz "Bellevue" nach Baden-Baden eingeladen. Auf dem Programm stehen Lieder und Duette der Romantik von Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms und Arthur Sullivan.
Die Moderation übernehmen Joachim Draheim und Meinhard Saremba (Sullivan-Gesellschaft). Beginn ist 17 Uhr.