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Laurie Anderson erhält Giga-Hertz-Preis/ Festival startet morgen am ZKM

| Christine Gehringer | PAMINA kurz notiert

(red.) Der mit 10 000 Euro dotierte Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik geht in diesem Jahr an die US-amerikanische Medien- und Performancekünstlerin Laurie Anderson. Der Preis wird am Samstag, den 25.11. um 20 Uhr im ZKM Karlsruhe verliehen. Bereits am morgigen Donnerstag, den 23.11. gibt es ein Preisträgerkonzert ebenfalls um 20 Uhr. Das Festival dauert bis Sonntag, den 26.11.
Aus rund 80 internationalen Einreichungen nominierte die Jury außerdem drei herausragende Werke: Die mit jeweils 4000 Euro dotierten Giga-Hertz-Produktionspreise erhalten das Künstlerduo Astral Colonels, außerdem Maurilio Cacciatore und Hans Tutschku. Der Giga-Hertz-Preis wird vom ZKM Karlsruhe und dem SWR Experimentalstudio getragen und seit 2007 vergeben.
Laurie Anderson, die für ihr Lebenswerk augezeichent wird, ist einem größeren Publikum vor allem durch ihren politisch motivierten Song „O Supeman“ (1981) bekannt. Jedoch versteht sich die 70jährige selbst als Künstlerin mit einem universellen Wirkungsfeld. Sie präsentierte ihre Werke in Ausstellungen verschiedener internationaler Museen und arbeitete mit Künstlern wie John Cage, Peter Gabriel, William S. Burroughs und Michel Waisvisz zusammen. Als Musikerin, Künstlerin und Dichterin bezog sie kontinuierlich Positionen zu politischen Themen, so auch kürzlich im Rahmen einer telematischen Performance mit dem chinesischen Künstler Ai Weiwei. Darüberhinaus erforscht sie die Einsatzmöglichkeiten technologischer Mittel.
Weitere Informationen über das Giga-Hertz-Preis-Festival unter www.zkm.de.