Osterfestspiele Baden-Baden starten am kommenden Wochenende mit Wagners "Lohengrin"
(red.) Die Osterfestspiele in Baden-Baden stehen in diesem Jahr unter einem neuen Stern – mit zwei der interessantesten Dirigenten-Persönlichkeiten der jüngeren Generation: Klaus Mäkelä und Joana Mallwitz als künstlerischen Impulsgebern.
Den Anfang macht am 28. März Richard Wagners „Lohengrin“ – eines der rätselhaftesten und bewegendsten Werke des Opernrepertoires – in einer Neuinszenierung von Johannes Erath. Die Titelpartie singt Piotr Beczała. Neben „Lohengrin" (weitere Vorstellungen 31.3. und Ostersonntag 5.4.) erklingt unter der Leitung von Joana Mallwitz am Karfreitag das „War Requiem“ von Benjamin Britten. Das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Klaus Mäkelä musiziert Bachs Matthäus-Passion (30.3.), die Achte Sinfonie von Anton Bruckner (2.4.) sowie die Fünfte Sinfonie von Gustav Mahler (1.4.). Asmik Grigorian gibt am Karsamstag mit einem Abend voller russischer Romanzen ihr Baden-Baden-Debüt; Hélène Grimaud musiziert und dirigiert. Zudem steht eine Weltpremiere an: Das Bundesjugendorchester und Bundesjazzorchester musizieren am Ostermontag erstmals gemeinsam.
Für Festspiel-Atmosphäre in der ganzen Stadt sorgen zwölf Kammerkonzerte an verschiedenen Spielorten sowie ein abwechslungsreiches Programm (u.a. mit Lesungen und Vorträgen) in der Festspiel-Lounge im LA8.
(weitere Informationen unter www.festspielhaus.de)