Freundeskreis der Karlsruher Musikhochschule lädt zum Benefizkonzert
Am Donnerstag, den 23. April lädt der Freundeskreis der Karlsruher Musikhochschule zu seinem traditionellen Benefizkonzert. Mit dem Erlös werden Studierende unterstützt - zum Beispiel im Rahmen von Stipendien.
Hochtalentierte junge Künstler aus über 40 Ländern studieren in Karlsruhe; bekanntlich ist die Stadt gerade in musikalischer Hinsicht ein traditionsreicher Ort. Viele der Nachwuchstalente leiden allerdings unter dem hohen Kostendruck, der ein solches Studium mit sich bringt. Doch bereits mit kleineren Maßnahmen, wie etwa Zuschüssen zu Fahrtkosten, kann hier entscheidend geholfen, die Studierenden und ihre Familien somit entlastet werden.
Deshalb laden Dozenten und Studierende der Musikhochschule zu einem außergewöhnlichen Kammermusikabend: Unter dem Motto „Im Aufbruch!“ steht zunächst die Violinsonate A-Dur von César Franck (1886) auf dem Programm; sie gilt als bedeutendes Werk des des „Fin de siècle“.
Selten zu hören ist dagegen das Sextett C-Dur für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier von Ernst von Dohnányi aus dem Jahr 1935. Die Musik ist noch in der Spätromantik verwurzelt und zum Beispiel durch die Tonsprache von Johannes Brahms beeinflusst. Doch mit Elementen aus dem Jazz nimmt das Sextett ebenso auch die Einflüsse seiner Zeit auf.
Gestaltet wird das Benefizkonzert von der Fachgruppe der Streichinstrumente unter der Leitung von Christian Ostertag. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr im Wolfgang-Rihm-Forum (Eintrittspreis: 5,- Euro; um eine zusätzliche Spende an den Freundeskreis wird gebeten).