Pfingstfestspiele Baden-Baden beginnen heute
Am heutigen Sonntag, den 17. Mai beginnen in Baden-Baden die Pfingstfestspiele. In diesem Jahr steht die Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss im Mittelpunkt; zweimal (am 17. und 24. Mai, jeweils um 16 Uhr) erklingt die musikalische Komödie in einer halbszenischen Produktion im Festspielhaus Baden-Baden. Es musizieren Julia Kleiter, Emily d’Angelo, Katharina Konradi, Wilhelm Schwinghammer und Jonathan Tetelman, dazu das SWR Symphonieorchester, der MDR-Rundfunkchor und Cantus Juvenum Karlsruhe. Die Leitung hat Francois-Xavier Roth.
Des Weiteren lädt das Festspielhaus zu einem Sinfoniekonzert mit Werken von Mozart, Haydn und Lully (am 23. Mai): Drei Jahrhunderte höfischer Musik sind in einem Programm zu hören. Als Solist für Mozarts letztes Klavierkonzert (KV 595) ist Kristian Bezuidenhout zu Gast - einer der renommiertesten Pianisten der Gegenwart, der auf dem Hammerflügel, dem Cembalo und dem modernen Klavier gleichermaßen zu Hause ist. Kristian Bezuidenhout mischt historische Aufführungspraxis mit lebendiger Spontaneität: Seine Improvisationen in Mozarts Kadenzen sind legendär.
„Ich atmet einen linden Duft“ heißt es am Donnerstag, den 21. Mai im Weinbrennersaal des Kurhauses Baden-Baden: Mahlers fünf Rückert-Lieder stehen auf dem Programm, in einer selten zu hörenden Fassung für Sopran und Klavierquintett. Es singt die Sopranistin Daniela Köhler; Musikerinnen und Musiker des SWR Symphonieorchesters begleiten. Ebenfalls selten zu hören ist „Musik für sieben Saiteninstrumente“ von Rudi Stephan (1887-1915).
Am Freitag, den 22. Mai gibt es zudem eine „Late Night“ mit Jazz im Weinbrennersaal (21 Uhr), und im Rahmen des Partizipationsprogramms können (ebenfalls am 22. Mai) Schulklassen eine Orchesterprobe miterleben. Für die Teilnehmenden von „Oper macht stark“ findet ein weiterer Workshoptag statt.
„Oper macht stark“ ist ein auf zwei Jahre angelegtes Musikprojekt des Festspielhauses. 22 Schülerinnen und Schüler der Realschule Baden-Baden erschaffen gemeinsam mit professionellen Musikerinnen und Musikern, einem Slam-Poeten, einem Komponisten und digitalen Klangkünstlern eine eigene Oper. Der Titel „Oper macht stark“ ist dabei eindeutig Programm – es geht nicht nur um Musik, sondern auch um Selbstvertrauen, Teamgeist und kreative Entfaltung. Die Uraufführung mit Musikerinnen und Musikern ist an Pfingsten 2027 geplant.