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Grötzinger Musiktage: Blechbläser, Barockmusik, Tanz

| Christine Gehringer | PAMINA kurz notiert

Am Sonntag, den 8. Juli starten die Grötzinger Musiktage: Die sommerliche Konzertreihe, vom Geiger und Komponisten Felix Treiber ins Leben gerufen, beginnt mit dem Blechbläserensemble „Mannheim Brass“. Auf dem Programm dieses Eröffnungskonzerts stehen Werke von Telemann, Piazzolla, Gershwin, Bernstein, Jan Bach und Reinold Weber.
Das Gottesauer Ensemble um den Barockcellisten Dmitri Dichtiar, Dozent an der Karlsruher Musikhochschule, gestaltet das zweite Konzert am 14. Juli: Hier sind Werke der Karlsruher Hofmusiker Johann Melchior Molter und Joseph Aloys Schmittbaur zu hören; dazu die Kantate „Die Glut des Zorns, das Feuer der Rache“ von Georg Philipp Telemann und „Salve Regina“ von Johann Adolf Hasse. Solist in den Vokalwerken ist der Counter-Tenor Franz Vitzthum. Beide Konzerte beginnen um 19 Uhr in der evangelischen Kirche in Grötzingen.
Eine Besonderheit sieht das Abschlusskonzert mit dem Ensemble Sorpresa am 22. Juli (19 Uhr, Begegnungsstätte Grötzingen) vor: Hier wird erstmals Kammermusik mit Tanz verbunden. Beeiligt ist das Ballettstudio „La Remise“; die Choreografien stammen von Hélène Verry. Zu erleben sind Werke von Karol Szymanowski („Mythen“ op. 30 ), Bartok („Kontraste“), dazu Franz Schrekers „Wind“ - eine Tanzszene nach einer Dichtung von Grete Wiesenthal – und „La Revue de Cuisine“ von Bohuslav Martinu, eine Suite, in der der Komponist Küchenutensilien um den Herd tanzen lässt.