Festspielwürdig ist vor allem das Orchester

"Tosca" in Baden-Baden: Rattle zaubert im Orchestergraben/ Himmelmanns Inszenierung mit Schwächen

 

170407 Tosca FSH

Es kann einer Oper zweifellos zu Gute kommen, wenn sich ein Dirigent erstmals mit ihr auseinandersetzt. Denn er steht dann nicht in der Gefahr, das Stück zur reinen Routine verkommen zu lassen, und er glaubt auch nicht, schon alles zu wissen.
Erstmals dirigiert Simon Rattle Puccinis „Tosca“ - und geradezu mitfühlend ist der Klang, der aus dem Orchestergraben kommt. Umsichtig spielen die Berliner Philharmoniker, und dann wieder mit größter emotionaler Wucht – während die Inszenierung von Philipp Himmelmann vor allem im dritten Akt deutlich schwächelt.

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